Matthias Schaufler - Party Fears 2

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28. September bis 27. Oktober 2013
Der Kunstverein Leverkusen zeigt mit der Ausstellung "Party Fears 2" ab dem 28. September den jüngsten Werkzyklus des in Berlin lebenden Malers Matthias Schaufler (*1964).
Matthias Schaufler erforscht mit seinem Werk die Grenzen dessen, was Malerei ausmachen kann. Er beginnt mit Motiven, die sowohl aus der Kunstgeschichte stammen, als auch dem Alltäglichen entlehnt werden. An diese richtet er seine Fragestellungen: „Wie macht der Mensch aus Farbe ein Bild? Wie viele Wege kann er dabei gehen und welche Fragen wirft er damit auf? Und für wen mag sich daraus welche Aussage ergeben? Zeit seines Schaffens ist Matthias Schaufler ein Maler, der diese  grundlegenden Fragen seines Handwerks nicht nur im Sinn behält, sondern in ihrer Abgründigkeit und Unauslotbarkeit permanent weiter reflektiert.“

Mevlana Lipp/Daniel Struzyna - Neuland

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Film und alles, was dazu gehört
24. Mai bis 23. Juni 2013
Thomas Grünfeld, dessen große Ausstellung am 26.05.2013 im Museum Morsbroich eröffnet wird, hat uns seine Schüler Mevlana Lipp und Daniel Struzyna sehr empfohlen. Es wird spannend, Meister und Schüler an einem Ort, in Morsbroich zu sehen.

Tobias Hoffknecht - " AUF DEN SITZEN"

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8. März bis 16. April 2013
Rosemarie Trockel, die im Sommer 2012 im Museum Schloss Morsbroich ausgestellt hat, hat uns Ihren ehemaligen Schüler Tobias Hoffknecht empfohlen. Ein Ausnahmetalent.

Jeder Betrachter reagiert aus seinem Kontext, aus seiner Erfahrung, mit seiner Fantasie anders auf die Skulpturen. Die Skulpturen vermitteln keine direkten Botschaften, keine formulierbare Aussage!

Tobias Hoffknecht: Dabei ist mir auch die Ausstellung an sich sehr wichtig! Im Zusammenspiel der Arbeiten miteinander entsteht wiederum eine eigenständige Arbeit.

Eine ästhetische, meditative und minimalistische Ausstellung, die uns fordert.

Rosemarie Trockel: Eben nicht ganz leicht zu verstehen, aber diese Leere führt tiefer in die Bedeutung des Werkes. Ich bin ganz angetan von dieser schonungslosen Ausstellung.

Thijs Ebbe Fokkens - "Hole in One"

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1. Dezember 2012 bis 20. Januar 2013
eine konstruierte Entdeckung
des imaginären Raumes
die eine ideale Perspektive
verspricht zur Wahrnehmung
des großen Ganzen

a complete map of the gap

Kombinationen von Installationen, Fotografien, Zeichnungen und Blinden Flecken.

Fokkens (1981) lebt und arbeitet in Den Haag, (NL)

www.thijsfokkens.com

 

Frank Bölter: "Tribute to ..."

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01.10. bis 21.10.2012
Der in Köln lebende Künstler Frank Bölter (*1969 in Lippstadt) beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit fragilen Materialien, wie z.B. Papier oder Tetra Pak, und deren Verwendung im Kunstkontext.
Zur Eröffnung der Ausstellung "Tibute to ..." wird mit Hilfe von Schülern des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums und der Gesamtschule Leverkusen Schlebusch sowie Ausstellungsbesuchern ein Tunnel aus Pappziegeln errichtet, der die Sichtachse zum Museum Schloss Morsbroich verstellt und die Besucher des Kunstareals zwingt, über den Umweg durch „die kleine Schwester“ Kunstverein in den „großen Bruder“ Museum Schloss Morsbroich zu gelangen. Der Besucher wird in der Studiogalerie des Kunstvereins mit künstlerischen, zumeist partizipatorisch angelegten Gesten zu “Selbstüberschätzung und Anmaßung“ des Künstlers konfrontiert. Der Aufbau des Tunnels als auch dessen Demontage und ggf. Zerstörung durch das Publikum, werden dokumentarisch festgehalten und in Form von Fotografien und Filmaufnahmen in die Ausstellung in der Studiogalerie integriert.

Mädchenkram – erotische Handarbeit

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15.06. bis 15.07.2012 - Ein Garten der Lüste mit Häkelarbeiten von A. Pritschow und D. Collignon
Die Kölner Künstlerin Andrea Pritschow (*1971) hat jahrelang ausschliesslich Penisse gehäkelt. In neuerer Zeit kreiert sie zudem großformatige Objekte, die an abstrakte Pflanzenformationen erinnern und meist erst durch die Fantasie des Betrachters erotisiert werden. Pritschows prallgefüllten Häkelpenisse gibt es in verschiedenen Größen und Mustern. Das Ikon der Männlichkeit schlechthin wird durch die bunten Farben und das weiche Material von seinem Sockel gestoßen. Jedoch mit einem zwinkernden Auge. Pritschow spielt vielmehr auf den Umgang mit Erotik und Sexualität im Allgemeinen in Gesellschaft und Kunstszene an, als dass sie die Männer entmannen wollte.

Japan im Frühling

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11.03.2012
Mit Fotografien von Takashi Homma (J), Rinko Kawauchi (J), Karianne Bueno (NL), Kai-Uwe Gundlach (D), Jens Liebchen (D), Jochen Manz (D), Nina Poppe (D)

Der Titel "Japan im Frühling" bezog sich zunächst auf die Jahreszeit, in der die Fotoausstellung im Kunstverein Leverkusen stattfand. Zum anderen auf das Thema der Ausstellung, die sich der Symbolik des Frühlings widmete, der in Japan mit dem Hanami-Fest verehrt wird. In diese symbolträchtige Zeit fiel ein Jahr zuvor das schreckliche Erdbeben mit dem darauf folgenden Tsunami. Statt in Blüte und Neubeginn lag alles in Schutt und Asche. Die Arbeiten der  ausgewählten Fotografen greifen diese Thematik – das Erblühen und den Untergang – mal direkt, mal subtil auf. Der rote Faden ist vielmehr das Gefühl und der Blick für besondere Momente des Alltäglichen, die ansonsten vielleicht übersehen würden. Fünf europäische und zwei japanische Fotografen wurden für die Ausstellung "Japan im Frühling" ausgewählt. Alle Fotografien sind in Japan entstanden.

Iris Hoppe und Kristina Leko

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17.11. bis 18.12.2011 - Gewalt.frei
Im Dialog mit Kindern und Jugendlichen erforschten die beiden Künstlerinnen Iris Hoppe (*1970) und Kristina Leko (*1966) die unterschiedlichen Erscheinungsformen und Bedeutungsebenen zum Thema Gewalt. Ihr Projekt Gewalt.frei fand vor Ort in Schulen statt. Dabei standen Fragen nach Ursachen und Vermeidung von Gewalt im Zentrum des gemeinsamen Gesprächs. In intensiven Workshops mit Schülern unterschiedlicher Herkunft und Alter schufen die beiden Künstlerinnen so einen diskursiven Raum, in dem die Teilnehmer Möglichkeiten zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem leider allgegenwärtigen, dennoch abstrakten Thema Gewalt erhielten – ganz ohne dogmatischen Zeigefinger.

Alexandra Bachzetsis und Hanna Schwarz

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"Choreografische Blicke"
Die Duo-Ausstellung im Kunstverein Leverkusen präsentiert zwei choreografische Blicke und damit zwei junge künstlerische Positionen: Hanna Schwarz und Alexandra Bachzetsis. Sie befassen sich mit dem Tanz aus der Perspektive einer Bildenden Künstlerin und dem einer Choreografin und Performerin im Medium Film, Video und Skulptur. Beide greifen aktuelle Strömungen aus den benachbarten Künsten auf und machen sie für die jeweils eigene Gattung fruchtbar. Somit zeigt die Ausstellung nicht nur Arbeiten, die den Tanz darstellen und ihn in die Sprache der bildenden Künste übersetzen, sondern auch Werke, in denen Mittel der bildenden Kunst Einzug in die Sprache darstellender Künste erhalten. Eine bedeutende Rolle spielt die Loslösung der tänzerischen Bewegung von der Musik und narrativen Elementen, die den Tanz von seinem ursprünglich illusionistischen Charakter befreit. Die Darstellung von Körpersprache jenseits eines tradierten Tanzkontextes ist für beide künstlerischen Positionen zentral.

Anna K.E.

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09.05. bis 17.06.2011
Anna K.E. nivelliert die Grenzen zwischen kunsthistorischen Epochen, den Gattungen und der ost-westlichen Demarkationslinie kultureller Identiät. Mit ihrer Diplomarbeit "Failure of Unusal Life Performance" etabliert Anna K.E. eine Zwitterform zwischen Kunst, Design und Architektur im städtischen Außenraum. Das Werk ist Skulptur, Raumsegment und öffentlicher Brunnen; es hat "kunstvolle", mit bunten Kacheln gestaltete, und eine "nützliche", technisch-funktionale Seite. Die ambivalent konnotierte Symbolik der Kachel spielt eine Schlüsselrolle in ihrem Werk. Im Kunstverein befindet sich eine neue Arbeit, eine bunter Fellmantel aus dessen Ärmel ein LED Beamer eine Szene mit der Künstlerin und einer Matraze an die Wand projiziert. Vergleichbar mit der Außenraumskulptur kommen auch hier unterschiedliche Funktionsweisen zum Ausdruck

Quelle u. a.: Rising - Young Artist to keep an Eye on! Daad Media, Köln 2011, S. 208

Tim Berresheim

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10.3. bis 17.4.2011
Mit der seltsamen Bezeichnung „pondering WTF (no methodology)“ betitelt Berresheim seine erste institutionelle Einzelausstellung im Rheinland.
Unter dem Kürzel WTF, das dem Netzjargon entnommen ist und nach dem Sinn einer Sache fragt, werden im Internet u.a. Fotos, Filme und Fernsehserien diskutiert, die sich rätselhaften Sujets, dem Unbewussten, Verschwiegenen, Geheimnisvollen verschrieben haben. WTF ist als großes Fragezeichen geradezu programmatisch für das spartenübergreifende Werk des 1975 geborenen Künstlers, denn in Anbetracht der Vielfalt seines künstlerischen Schaffens, fällt es schwer dieses auf einen kunsthistorischen Nenner zu bringen.
Wie die elektronische Musik erzeugt Berresheim auch seine  bildkünstlerischen Arbeiten am Rechner: Computerprints und Fotografien.
Doch nicht etwa Entwicklungen neuester Computerkunst reizen den Technik-Autodidakten, auch nicht das Vorhaben mit der zeitgenössischen Malerei und Fotografie zu konkurrieren oder sie etwa elementar zu erweitern, sondern die Möglichkeit eine präzise, nahezu perfekte Bildqualität zu erreichen, die in der Lage ist, vollkommen neue Bildrealitäten zu erschaffen. In seinem vielfältigen Werk finden wir figurativ-surrealistische Bilder sowie abstrakt-gestische Arbeiten. In fotografischen, virtuellen und malerischen Bildern verhandelt Berresheim verschiedene Realitätsebenen, ohne sich jedoch für ein Medium zu entscheiden. Es lohnt sich, diese Unsicherheit auszuhalten, sich auf sie einzulassen und in Berresheims Arbeiten immer neue Entdeckungen zu machen.

Nelleke Beltjens

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18.11. bis 19.12.2010
Unter dem Titel Immense präsentiert der Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich neue Arbeiten von Nelleke Beltjens.
Grenzenlos und erhaben – so erleben wir die Zeichnungen der 1974 geborenen Niederländerin. Nur das Blatt Papier scheint den endlosen Bildraum einzugrenzen. Schweift das Auge aus der Entfernung ins Uferlose und Unermessliche, entdeckt es bei näherer Betrachtung ein komplexes, kleinteiliges Liniengitter. Erscheint dieses in Nahansicht als dichtes, straßennetzartiges und mit viel Sorgfalt und Akribie ausgearbeitetes Zeichensystem, zerfällt es aus der Distanz gesehen in schwebende, sich auflösende Gebilde.

An Wolken und Nebelschwaden, sogar an Sternenhimmel erinnern die zarten Tintenstift-Arbeiten. Naturbilder solcher Art sind grenzenlos. Die Niederländerin lässt sich von der amerikanischen Landschaft ihres Wohnortes in Montana inspirieren. Einem Ort, der sich durch eine immense Weitläufigkeit auszeichnet, in der sich das Auge zu verlieren droht.