Veranstaltungen vor 2013

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20. April 2013 - Exkursion Hagen/Herford

Liebe Kunstfreunde,

hiermit lade ich Sie ganz herzlich zu einem dreifachen Leckerbissen ein.

An diesem Samstag – 20.04.2013 – haben wir einen Reisebus gechartert und fahren nach Hagen und Herford. Wir haben 2 Führungen in Hagen.

Emil Schumacher – mit BLÄTTER IM ENGADIN - Das Schweizer Engadin reizte Schumacher durch die landschaftlichen Eigentümlichkeiten und besonderen Lichtverhältnisse des alpinen Hochtals. Das Licht im Engadin bezeichnete der Künstler als ein befreiendes Moment. Dann:

Das Osthaus Museum Hagen richtet vom 27. Januar bis 21. April 2013 in Zusammenarbeit mit der Otto Modersohn Stiftung in Fischerhude eine retrospektiv angelegte Ausstellung zum Werk des Landschaftsmalers Otto Modersohn (1865–1943) aus. Parallel zu dieser Präsentation, zeigt das Osthaus Museum eine exklusive Auswahl von Werken Paula Modersohn-Beckers aus Privatbesitz. Damit begegnen sich zwei grundlegend unterschiedliche künstlerische Sehweisen, die sich an einigen Punkten berühren und sich für kurze Zeit gegenseitig befruchten, dann jedoch wieder völlig andere, eigenständige Entwicklungen nehmen.

Im Museumscafé stärken wir uns und fahren dann weiter nach

Herford - das Marta Herford ist von Frank Gehry gebaut. Wir werden in einer Führung sowohl etwas über die Architektur als auch über die neue Ausstellung

Farbe bekennen  - Was Kunst macht erfahren.

Eine hoch aktuelle Themen-Ausstellung zur Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Glaubwürdigkeit: Mit welchen künstlerischen Mitteln lassen sich noch überzeugend gesellschaftspolitische Haltungen formulieren?

Elf internationale KünstlerInnen und Künstlergruppen beziehen Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen vor dem Hintergrund globaler Vernetzungen. Sie tun dies mit den ureigenen Mitteln der Kunst – mit Poesie, mit starken Bildern und irritierender Subjektivität.

Und wieder gibt es für uns eine Stärkung im wunderschönen Museumscafé. Dann rauschen wir mit dem Bus nach LEVERKUSEN, haben die Möglichkeit des Austausches oder/und einfach eines kleinen Schläfchens.

Ich freue mich auf alle Mitreisenden.

Ingrid Müller-Ost

Vorstandsvorsitzende des Kunstvereins


28. Februar 2013 - Kulturtisch

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

zu unserem nächsten Kultur-Tisch haben wir sogar zwei für die Kunst und Kultur in Leverkusen außerordentlich bedeutende und interessante Gäste eingeladen:

Marc Adomat und Horst A. Scholz

Marc Adomat ist Kulturdezernent und Horst A. Scholz ist Dramaturg, verantwortlich für Konzerte, Kabarett und Kleinkunst und andere Veranstaltungen in Leverkusen.

KulturStadtLev – kulturelles Kraftwerk oder schwächelndes Kind

28. 02. 2013 -  19.00 Uhr

im Jagdzimmer des Museums Schloß Morsbroich

Das kulturelle Gesamtengagement der KulturStadtLev geht weit über die Ihnen bekannten Veranstaltungen im Forum, Spiegelsaal oder K1 hinaus. Es basiert auf Wechselseitigkeit, auf lebendiger Interaktivität. Und daher werden u.a. zahlreiche Impulse in die Kulturszene der Stadt gegeben und wichtige Projekte unterstützt, die auf jener privaten Initiative basieren, die für das kulturelle und zwischenmenschliche Klima einer Gemeinschaft von unverzichtbarer Bedeutung sind.

Wie sich dieses kulturelle Koordinatensystem darstellt und wie es sich in Zeiten verschärfter Rahmenbedingungen behauptet, davon wird Herr Marc Adomat, Beigeordneter für Schulen, Kultur, Jugend und Sport, gemeinsam mit Herrn Horst A. Scholz, Dramaturg KulturStadtLev/FORUM, berichten.

Marc Adomat wurde 1969 in Wuppertal geboren, machte eine Ausbildung bei der Stadt Radevormwald, ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Schloss als Dip. Verwaltungswirt ab und trat 2007 – nach guten Erfahrungen in der Verwaltung verschiedener Städte – als Beigeordneter für Schulen, Kultur, Jugend und Sport in den Dienst Leverkusens.

Horst A. Scholz ist 1964 in Leverkusen geboren, studierte Musikwissenschaft, Geschichte, Publizistik und Kulturmanagement an der Freien Universität Berlin und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Konzertkonzeption und dramaturgische Beratung; Mitarbeit an zahlreichen wissenschaftlichen und kulturellen Projekten. Arbeitet seit 1999 im Kulturamt der Stadt Leverkusen bzw. in der Nachfolge-Institution KulturStadtLev als Dramaturg.

Wir freuen uns auf Marc Adomat, auf Horst A. Scholz und auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.

 

2. Februar 2013 - Exkursion Museum Kolumba

6. Jahresausstellung - "Art is Liturgy" - Paul Thek und die Anderen

Liebe Kunstfreunde,
auf vielfachen Wunsch möchten wir Sie erneut zu einer Exkursion in das von Peter Zumthor erbaute Museum Kolumba in Köln einladen.
„Art is Liturgy“ ist ein Zitat des amerikanischen Künstlers Paul Thek (1933-1988) aus einem Interview, das Harald Szeemann 1973 mit ihm führte. „Kunst ist Liturgie; und wenn das Publikum auf den heiligen Charakter der Symbole reagiert, dann hoffe ich, dass ich mein Ziel erreicht habe, wenigstens in jenem Moment“.
Paul Thek war 1972 mit einer umfangreichen Installation Teilnehmer der documenta V, die in der Kunstgeschichte mit dem Begriff der „lndividuellen Mythologien“ Bewusstsein schuf für Spiritualität und Transzendenz in der zeitgenössischen Kunst. lm Rückgriff auf ihn bestimmende philosophische Vorbilder, in der Präzision seiner Bilder und Metaphern und mit hintergründigem Humor entfaltet Thek einen Kunstbegriff, der in seiner politischen, kulturellen und sozialen Relevanz auch heute noch aktuell ist.
Kolumba besitzt das umfangreichste Werkkonvolut des Künstlers, das nach einer Amerika-Tournee der Hauptwerke nun erstmals im Dialog mit anderen Werken der Sammlung (Herbert Falken, Rebecca Horn, Chris Newman, Jürgen Paatz, Michael Buthe)) zu sehen sein wird. Dabei soll das Verhältnis von Liturgie und Kunst und deren gegenseitige Beeinflussung im Mittelpunkt der Betrachtung stehen.
Wir freuen uns auf eine weitere interessante Unternehmung sowie auf anregende Gespräche mit Ihnen!


27. Januar 2013 Finissage und Präsentation der Jahresgaben

Liebe Mitglieder und Kunstfreunde,

um mit Ihnen das neue Jahr zu begrüßen, möchten wir Sie ganz herzlich zu einem Zusammenkommen einladen, und zwar am                       

Sonntag, den 27. Januar 2013, um 19.00 Uhr

in der Studiogalerie des Kunstvereins.

An diesem Abend wird Ihnen Thijs Ebbe Fokkens nochmals für Fragen über Kunst und seine aktuelle Ausstellung HOLE IN ONE in unseren Räumen zur Verfügung stehen. Hierfür hat Thijs Fokkens zwei Wochen intensiv bei uns in den Räumen gearbeitet. Er selber bezeichnet den Entstehungsprozess als „a constructed discovery of an imaginative space“ – eine Ausstellung, die zum Diskurs einlädt.

Auch möchten wir diesen Abend zum Anlass nehmen, um Verena Loewenhaupt, die die vier Ausstellungen des letzten Jahres erfolgreich kuratiert hat und uns leider Ende 2012 verlassen musste, für Ihr Engagement zu danken und Sie zu verabschieden.

Und wir haben kleine Kunstschätze für Sie –  unsere Jahresgaben, Werke der Künstler, die in den letzten Jahren bei uns ausgestellt haben!

Wir würden uns sehr freuen  – bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss – mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!


11. Oktober 2012 Exkursion Mission Moderne- Sonderbundausstellung

Liebe Kunstfreunde,
mit dem Aufbruch in die Moderne verbinden wir Städte wie Paris und New York. Köln, unsere Metropole vor der Haustür, kommt uns da nicht direkt in den Sinn. Dieses finde ich schade, weil Köln schon vor der berühmten Armory Show in New York eine Leistungsschau der nachimpressionistischen Moderne auf die Beine gestellt hatte. In diesem Jahr schauen wir 100 Jahre auf die berühmte Sonderbundausstellung in Köln zurück. Den Anlass hat das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud aufgegriffen, um die hervorragende Ausstellung 1912 - Mission Moderne. Die Jahrhundertschau des Sonderbundes durchzuführen.
Gemeinsam mit Ihnen würden wir gerne am 11. Oktober die Ausstellung besuchen, die zeigt, dass Köln ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die künstlerische Moderne war.
Wir haben eine Führung geplant, die um 18:30 Uhr beginnt. Dafür treffen wir uns ab 18:00 Uhr im Eingangsbereich. Im Anschluss möchten wir gerne mit Ihnen im Brauhaus Früh verweilen.
Hierzu laden wir Sie herzlich ein und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns begleiten könnten.
Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute!
René Pieter
Stellvertr. Vorsitzender


22. September 2012 Exkursion Bruder-Klaus-Feldkapelle

Liebe Mitglieder des Kunstvereins,

heute möchten wir Sie zu einer ganz besonderen Fahrt in die Eifel einladen. Herr Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, ehemaliger Direktor des Rheinischen Landesmuseums Bonn, hat sich bereit erklärt, uns durch die Bruder-Klaus-Feldkapelle in Mechernich-Wachtendorf zu führen. Die dem heiligen Nikolaus von Flüe – genannt Bruder Klaus – gewidmete Kapelle wurde privat gestiftet und nach einem Entwurf des Schweizer Architekten Peter Zumthor erbaut und ist zum Ort der Stille und Meditation geworden.

Im Anschluss werden wir die Gelegenheit zu einem Besuch der Galerie Spectrum Karin Zehnder bekommen. Zur Zeit sind dort Arbeiten des Landschaftsmalers Folkert Rasch zu sehen, dessen zentrales Thema der Nordseestrand zu allen Tages- und Jahreszeiten ist. Mit reduziertem Formenapparat und einer sehr individuellen Palette gibt er einerseits Eindrücke weiter, andererseits spiegelt jedes Bild einen autonomen Formprozess bis hin zur Abstraktion. Bei Kaffee und Kuchen wird Frau Zehnder es sich nicht nehmen lassen, uns persönlich durch die Galerie zu führen.

Wir freuen uns sehr auf diesen informativen Nachmittag und vor allem darauf, uns über die gewonnenen Eindrücke mit Ihnen austauschen zu dürfen.

Ingrid Müller-Ost


1. September 2012 Exkursion Rheinauhafen Köln

Liebe Kunstfreunde,
im ehemaligen Kölner Hafengebiet ist in den letzten Jahren ein interessantes städtebauliches Konzept verwirklicht worden.
Die Architektin und Stadtführerin Frau Ana Maria Bermejo wird uns die Geschichte und Architektur des Rheinauhafens auf einem Spaziergang erläutern.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich im Café Leone zu stärken und über die Eindrücke auszutauschen.
Hierzu möchten wir Sie gerne einladen und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns begleiten würden.
Herzliche Grüße
Brigitte Wallraf
Mitglied Kunstverein Leverkusen


23. August 2012 - Kulturtisch

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

unseren nächsten Kultur-Tisch widmen wir einer ganz besonderen Künstlerin.

Mary Bauermeister wird aus Ihrem neuen Buch lesen und über die Kunstszene der 60er Jahre erzählen. Sie war mittendrin und hat die Avantgarde und Fluxus-Bewegung mitgeprägt und miterlebt und sie ist eine der lebendigsten und interessantesten Frauen unserer Zeit.                            

Mary Bauermeister

"Ich hänge im Triolengitter"

23. August 2012  -   19.00 Uhr

im Jagdzimmer des Museums Morsbroich

Die Biografie eines Jahrhundertgenies: Karlheinz Stockhausen ist einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er experimentierte bereits in den 50er Jahren mit elektronischer Musik und beeinflusste neben der E-Musik auch Popgruppen wie Pink Floyd. In Mary Bauermeisters Kölner Atelier versammelte sich 1960-1962 die Avantgarde der internationalen Kunst- und Musikszene, neben Stockhausen etwa John Cage, Nam June Paik und Christo. Spektakuläre Happenings leiteten die Fluxus-Bewegung ein. Die Künstlerin, die ihren eigenen Durchbruch in New York errang, lebte mit ihm und seiner ersten Frau Doris mehrere Jahre in einer „ménage à trois". In ihrem Buch erzählt sie, wie sie und Stockhausen sich künstlerisch beeinflussten und bei ihren Reisen durch die ganze Welt berühmten Künstlern wie Chagall, Miro oder Max Ernst begegneten. Sie schildert aber auch ganz ungeschminkt ihr unkonventionelles Lebens- und Liebesexperiment.

Mary Bauermeister studierte von 1954 bis 1955 an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, wo sie Grundkurse bei Max Bill und Helene Nonné-Schmidt, einer ehemaligen Schülerin Paul Klees, besuchte. 1955 schrieb Bauermeister sich an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken bei Otto Steinert (Fotografik) ein. 1956 ließ sie sich in Köln als freie Künstlerin nieder, wo sie vom Verkauf ihrer bisher entstandenen Pastelle lebte. Zwischen 1954 und 1960 bereiste sie jährlich Paris und lernte die dortige Kunstszene kennen.1960 mietete Bauermeister in der Lintgasse 28 in Köln eine Wohnung im Dachgeschoss, wo zwischen März 1960 und Oktober 1961 mehrere Konzerte, Ausstellungen und intermediale Veranstaltungen stattfanden. Die kulturellen Veranstaltungen im Atelier Bauermeister gehörten zu den ersten „Prä-Fluxus-Veranstaltungen“ und hatten auf die Künstler der späteren Fluxus-Bewegung einen großen Einfluss. Avantgardistische Dichter, Komponisten und bildende Künstler wie George Maciunas, Joseph Beuys, Wolf Vostell, Hans G Helms, David Tudor, John Cage, Christo, George Brecht und Nam June Paik veranstalteten damals auf ihre Einladung hin unkonventionelle Konzerte „neuester Musik“, Lesungen, Ausstellungen und Aktionen. Mary Bauermeisters „Prä-Fluxus“-Aktivitäten trugen erheblich zur Entwicklung der Kölner Kunstszene bei.

Wir freuen uns auf Mary Bauermeister und auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.

Leverkusen, 27.7.2012

Ingrid Müller-Ost – Vorstandsvorsitzende des Kunstvereins


21. Juni 2012 Kulturtisch

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

unseren nächsten Kultur-Tisch widmen wir der Kunst in und aus Leverkusen.

Und dazu haben wir einen bekennenden Leverkusener Künstler eingeladen und die Hauptkuratorin des Museum Morsbroich. Beide erleben wir in einem spannenden Gespräch über die Arbeiten des Künstlers, über zeitgenössische Kunst und Kunst in Leverkusen.

Prof. Thomas Grünfeld und Dr. Stefanie Kreuzer

IM GESRÄCH

21.Juni 2012  -   19.00 Uhr

im Jagdzimmer des Museums

Thomas Grünfeld (* 29. Juni 1956 in Leverkusen) ist ein zeitgenössischer Künstler. Seit 2004 ist er Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Köln. Von 1978 bis 1983 studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (Klasse Paul Uwe Dreyer). 1986 veranstaltete er seine erste beachtete Ausstellung in der Tanja Grunert Galerie in Köln mit Arbeiten, die, von Richard Artschwager beeinflusst, zwischen Kunstobjekten und scheinbarer Benutzbarkeit changieren. Als Titel wurden Namen von englischen Gentlemen’s club verwendet.1990 bei der ersten Präsentation seiner Tierpräparate (misfits) in der Londoner Galerie Karsten Schubert Ltd provozierten Animal-Rights-Aktivisten einen Eklat mit einhergehendem Polizeieinsatz.1997 kombinierte er in der Ausstellung Déformation Professionnelle im Kölnischen Kunstverein zwei seiner Werkgruppen (misfits und Gummis) mit Kleidern der Sommerkollektion ’97 von Rei Kawakubo (Comme des Garçons), bei der es um die Deformation des Frauenkörpers geht. 2008 folgte ein erster Versuch von Grünfeld in der Ausstellung Thébaïde in der Galerie Michael Janssen/ Berlin möglichst viele seiner Werkgruppen schlüssig in eine Ausstellung zu vereinen. Sein Werk ist durch strikt getrennte Werkgruppen gekennzeichnet. Die Bekannteste ist die seiner Tierpräparate (misfits), die jeweils aus verschiedenen Spezies zusammengesetzt sind (seit 1990). Die anderen Werkgruppen seit 1986: Tabletts, Röcke, Polster, Gummis, dye-transfers, Augenbilder und Filze.Dr. Stefanie Kreuzer, 1966 geboren, arbeitet als Hauptkuratorin am Museum Morsbroich in Leverkusen. Kreuzer studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Italianistik in Mannheim, Berlin und Rom. Sie promovierte über Katastrophen als Veränderungsmodus kultureller Systeme am Beispiel des Übergangs der 1970er zu den 1980er Jahren. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete sie am Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin und an der NGBK Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin. Nach einem Volontariat am K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, leitete sie den NAK Neuer Aachener Kunstverein, Aachen. Seit 2007 ist Stefanie Kreuzer Kuratorin für die Hauptsammlung und für Wechselausstellungen am Museum Morsbroich, Leverkusen, und seit 2011 ist sie dort die Hauptkuratorin. Als Autorin und Herausgeberin hat Stefanie Kreuzer Texte zu Positionen der Gegenwartskunst, zur Kunst der 1980er Jahre sowie zur Semiotik veröffentlicht. Interessenschwerpunkte liegen auf Fragen der Erkenntnisproduktion und der Zeichentheorie – besonders unter der Perspektive des Bildes als kognitives Instrument der Sinnerzeugung.

Wir freuen uns auf Prof. Thomas Grünfeld, auf Dr. Stefanie Kreuzer und auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.


3. Mai 2012 Exkursion Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln

Liebe Kunstfreunde,

Köln ist es nach vielen Jahren wieder gelungen, das schändliche Erdloch am Josef-Haubrich-Hof mit einem imposanten Museumsneubau zu schließen. Diesen teilen sich das Rautenstrauch-Joest-Museum sowie das Schnütgen-Museum. Am Donnerstag, den 3. Mai würden wir gerne mit Ihnen zusammen das Rautenstrauch-Joest-Museum besuchen.  Wir haben geplant, die Führung mit einem Sektempfang um 18:00 Uhr zu beginnen. Anschließend werden wir sachkundig durch das Museum geführt. Mit der Eintrittskarte können Sie im Anschluss die Sonderausstellung „Rama und Sita - Indiens schönste Liebesgeschichte“ besuchen. Für die Geselligen von Ihnen haben wir noch einen Tisch zum Ausklang des Abends reserviert. Hierzu möchten wir sie gerne einladen und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns begleiten würden.

Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute!

René Pieter

Vorstand


10. März 2012 Galerienrundgang Köln

Liebe Kunstfreunde,

um mit Ihnen bekannte Pfade zu verlassen und sich auf Neues, auf progressive Galerien mit jungen Künstlern einzulassen, haben wir einen Galerie Rundgang am Hansaring in Köln zusammengestellt.

 Auf dem Programm stehen drei Galerien:

Jagla Ausstellungsraum:  „Triptychon“

Charlotte Desaga: „New Year´s Resolution“

Warhus Rittershaus: „Velvet Zentai“

Gegen 14:00 Uhr würden wir den Nachmittag im Restaurant
Maybach mit anregenden Gesprächen abschließen.

Hierzu möchten wir sie gerne einladen und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns begleiten könnten.


9. Februar 2012 Kulturtisch

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

in 2012 beginnen wir unseren Kultur-Tisch mit einem sehr lebendigen und kompetenten Psychologen, der uns auf seine ganz eigene, wissenschaftliche und leicht verständliche Weise die Augen öffnet für die faszinierende Wirkung der Bilder. Wieso wirkt das eine Bild magisch anziehend auf uns und das andere nicht?

Prof. Dr. Martin Schuster

Wodurch Kunst wirkt

Die Determinanten des Schönen, Sehnsüchte der Menschen,

Sehnsüchte des Individuums

09. Februar 2012 - 19.00 Uhr

im Jagdzimmer des Museums

Prof. Dr. Martin Schuster, Studium der Psychologie in Bonn, Promotion in Köln, Habilitation und Professor der Universität Koblenz, Pensionierter Akademischer Rat der Universität zu Köln. Zahlreiche Aufsätze und Bücher zu Themen der Psychologie des Bildes wie z.B. „Kunstpsychologie“, aber auch „Kinderzeichnung“, „Kunsttherapie“, „Fotopsychologie“, „Nonverbale Kommunikation durch Bilder“ oder „Museumspsychologie“.

Wir freuen uns auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.   

Ingrid Müller-Ost

Vorstandsvorsitzende des Kunstvereins


Su Jeong Shin-Goldbach
Yourspace Veranstaltung am 29.10.2011 um 19:30 Uhr

Die koreanische Künstlerin inszeniert eine 50 min. Musik-Performance mit  vier Musikern der Musikhochschule Köln. Für die einmalige Ur-Aufführung <> verwandelt Shin-Goldbach den Kunstverein für die Dauer von einem Abend in einen Hortus Conclusus, in dem das Hohelied Salomons mit performativen Mitteln neu interpretiert wird.
7. Leverkusener Kunstnacht

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,                                        

auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder ganz herzlich zur Leverkusener Kunstnacht einladen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie am Freitag, den 14. Oktober 2011 um 17.15 Uhr zu Aperitif und kleinem Imbiss im Jagdzimmer von Schloß Morsbroich begrüßen zu dürfen. Nach dieser kleinen kulinarischen Einstimmung werden wir gemeinsam an der offiziellen Eröffnung der Kunstnacht durch den Oberbürgermeister im Spiegelsaal von Schloß Morsbroich teilnehmen. Nach einem kurzen Abstecher in den Kunstverein wartet gegen 18.45 Uhr auf dem Parkplatz ein Bus auf uns, der Sie dieses Jahr nochmals in Begleitung von Ursula Sabine von Gizycki zu einzelnen, von uns ausgesuchten „Kunst“- Stationen bringen wird. Unsere letzte Station wird das Atelier von Willi Diete sein, in dem wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen können.

Gegen 23.00 Uhr werden wir dann wieder am Kunstverein eintreffen.

Wir freuen uns schon sehr auf Sie!

 Mit freundlichen Grüßen

gez. Ingrid Müller-Ost


6. Oktober 2011 Kulturtisch

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

an unserem letzten Kultur-Tisch in diesem Jahr stellen wir Ihnen einen

außergewöhnlichen Mann mit einem spannenden Thema zwischen Kunst und Wissenschaft vor.

                                   Karsten K. Panzer PerZan

"iGene Visions Project"

06.Oktober 2011 - 19.00 Uhr

im Jagdzimmer des Museums Morsbroich


Karsten K. Panzer stellt Ihnen sein transdisziplinäres work at progress-Projekt, das  Metasystem "iGene-Visions" vor.

Kunst und Naturwissenschaft, besonders die Genetik, stehen aktuell vor den gleichen, System gefährdenden Problemen von quantitativ überbordenden, kaum noch zu verknüpfenden Informationsströmen. Einerseits die unüberschaubare Zahl individueller Konzepte in der Kunst, andererseits die expotentiell wachsende Datenmenge neurologischer und (epi)genetischer Interaktionen. Hier entsteht die essentielle Notwendigkeit einer höchstmöglichen Verdichtung von ästhetischer und wissenschaftlicher Information zu komplexen „Bildern“ oder überordnenden Algorithmen, mithin einer „Metasprache“ von Struktur und Funktion, Form und Gehalt.

Karsten K. Panzer  wurde 1948 in Göttingen geboren, studierte Medizin, Ökonomie und Publizistik, hat als Journalist in Spanien, Frankreich, Italien, Südamerika und Korea gelebt.

Karsten K. Panzer ist durch zahlreiche Ausstellungen und Vorträge – darunter in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, Akademie der Künste Berlin, Museum für Neue Kunst und ZKM Karlsruhe – bekannt geworden.

Wir freuen uns auf Karsten K. Panzer und auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.

Leverkusen, 12.09.2011

gez. Ingrid Müller-Ost

Vorstandsvorsitzende des Kunstvereins

 link zum Künstler:    

www.perzan.de

Aktuelle Ausstellung "Lebens-Landschaften" im KV  Wesseling:

Online Katalog zur Ausstellung

Aktuelle Ausstellung "Von der Langlebigkeit zum Ewigen Leben" im "SwissRe Center for Global Dialogue" , Zürich:   

Online Katalog zur Ausstellung


14. bis 18. September 2011 Reise an den Lago Maggiore

Liebe Kunstfreunde,

wir freuen uns sehr, Ihnen nach langer Zeit wieder eine richtig große Kunst- und Kulturreise anbieten zu können.

Programm der Reise

  1. Tag: 14.09.2011 (Mittwoch)

      Hinflug 6.50 ab Köln-Bonn mit Germanwings nach Mailand/Malpensa – Ankunft   8.20 Uhr

Wir werden mit einem Bus am Flughafen abgeholt und sind nach einer Stunde in Stresa.

2 Hotels, das „Hotel Saini“ und das „Regina Palace“, erwarten uns.

Nach einem gemütlichen Frühstück werden wir einen  Schiffsausflug (Linienschiff oder Taxiboot) nach Santa Caterina del Sasso.

Das Kloster Santa Caterina del Sasso Ballaro befindet sich in atemberaubender Lage auf einem Felsvorsprung über dem Lago Maggiore. Die Kapelle wurde im 13.Jhdt. vom Stifter Alberto Besozzi in Auftrag gegeben. Die Anlage besteht heute aus dem Südkloster, dem Konvent und der Kirche Santa Caterina. Rückkehr nach Stresa.

Am frühen Nachmittag Schiffsfahrt zu den borromäischen Inseln.

Die Isola Madre beherbergt einen der ältesten botanischen Gärten Italiens mit 2000 verschiedenen Pflanzenarten und eine Villa des 17.Jhdts. mit einer Sammlung antiker Marionetten.

Auf der Isola Superiore dei  Pescatori befindet sich ein Dorf, das noch heute von Fischern bewohnt wird. Die Kirche St. Gandolfo schmückt ein Altar aus dem 12.Jhdt., der heute als Taufstein dient.

Die Isola Bella ist die berühmteste der borromäischen Inseln. Sie wird dominiert von einem Palast, dessen Anfänge auf das 16.Jhdt. zurückgehen, und einem außergewöhnlichen, in steinernen Terrassen angelegten Park. Dieser Park ist eines der bekanntesten Beispiele barocker Gartenkunst.

Anschließend Führung durch die aktuelle Ausstellung von „Lo Spirito del Lago“ auf der Isola Bella.

Sie ist ein internationales Ausstellungsprojekt zeitgenössischer Kunst, gegründet 1997 von italienischen und deutschen Künstlern und Sammlern.

Zum Abschluß ein viergängiges Abendmenu im Ristorante Elvezia auf der Isola Bella, das piemontesische Küche der besonderen Art bietet.

Gegen 23.00 Taxibootfahrt zurück nach Stresa.

  1. Tag: 15.09.2011 (Donnerstag)

Ausflug zum Lago d´Orta ( 40 km). Unterwegs Besichtigung des größten industriellen Architektur-Projektes von Aldo Rossi: Techno Parco Lago Maggiore.

In Orta San Giulio Besichtigung des Sacro Monte.

Der Sacro Monte von Orta liegt oberhalb des Ortes (Fußweg 20 min.). Dieser heilige Berg ist dem Franz von Assisi gewidmet und zeigt dessen Lebensstationen in 20 Kapellen mit 376 lebensgroßen Statuen, geschaffen zwischen dem 16. und 18. Jhdt.

Mittagspause in Orta San Giulio.

Anschließend Besuch der Isola San Giulio und Besichtigung der romanischen Kirche.

Die Isola San Giulio beherbergt eine romanische Basilika mit einer Apsis aus dem 9.Jhdt, Fresken von Gaudenzio Ferrari (15.Jhdt.) und einer mittelalterlichen Kanzel aus schwarzem Marmor (13.Jhdt.)

 Auf der Rückfahrt Besuch der Stiftung Antonio Calderara.

Die Stiftung „Fondazione Calderara“ befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers in Ameno (oberhalb Orta San Giulio) und zeigt den Werdegang  von den frühen bis zu den späten Arbeiten. Des weiteren eine Sammlung von Werken seiner Freunde: Lucio Fontana, Arnaldo Pomodoro, Carlo Manzoni, Yves Klein, Max Bill, Hans Albers... Dieser Ort ist ein echtes Highlight.

Abendessen in Stresa oder Umgebung.

  1. Tag: 16.09.2011 (Freitag)

Morgens mit dem Tragflügelboot nach Ascona/Tessin. (Hier gibt es noch keine zeitliche Zusage, eventuell werden wir eine Busfahrt draus machen.)

Weiterfahrt mit dem Bus – alternativ mit Großraumtaxis zum Monte Tamaro mit Botta-Kapelle. Auf dem Monte Tamaro (ca.2000m) befindet sich eine Kapelle des Schweizer Stararchitekten Mario Botta. Im Inneren Ausmalungen des italienischen Transavantguardia-Künstlers Enzo Cucchi. (Seilbahn).

Mittags zur freien Verfügung in Ascona.  Mit dem Tragflügelboot zurück nach Stresa.

Zwischenstop auf den Brissago-Inseln.

Eine der beiden Brissago-Inseln beherbergt einen großen botanischen Garten, entworfen um 1885 von der russischen Gräfin Antoinette de Saint-Léger.

Rückkehr mit dem Linienschiff nach Stresa. Abends Essen in einem piemontesischen Restaurant.

  1. Tag: 17.09.2011 (Samstag)

Atelierbesuch Valerio Tedesci – Bildhauer, macht wunderschöne Marmorarbeiten.

Isola Peskatori – Besuch des privaten Museums von André Ruffino – Ernst Fuchs Schüler

Restaurante Uni One – hier arbeiten wir noch an dem Programm.

  1. Tag: 18.09.2011 (Sonntag)

Morgens zur freien Verfügung.

Mittags fahren wir nach Varese und besuchen die Privatsammlung des Grafen Panza – zeitgenössische Kunst (u. a. Minimal Art von Dan Flavin oder Robert Irwin),

Die große Villa aus dem 18. Jahrhundert geht U-förmig auf den Hang zu und verfügt über einen Park von mehr als 30.000 m². Der erste Kern des vornehmen Hauses geht auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurück und war von einem Garten im französischen Stil umgeben, der im Laufe des 19. Jahrhunderts durch eine englische Parkanlage ersetzt wurde. Es entstanden weite Grünanlagen und faszinierende Orte wie z. B. der kleine See, die Grotte und der Tempelhügel.
In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Villa von der Familie Panza aus Biumo erworben, die die Umbauarbeiten dem Architekten Pontaluppi anvertrauten. Giuseppe Panza machte aus der Villa ein wahrhaftiges Haus-Museum. Im Jahre 1996 schenkte er dem FAI den gesamten Komplex mit 113 Arbeiten. Wir erhalten eine Führung durch die Ausstellung.

Danach geht es weiter zum Flughafen. Wir fliegen um 20.10 Uhr zurück nach Köln/Bonn.   

Bitte haben Sie Verständnis, dass noch nicht alle Tage voll durchgeplant sind.

Es sind noch Veränderungen des Ablaufs möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Gez. Ingrid Müller-Ost   

                     

22. Juli 2011 Yourspace - Zu Gast im Kunstverein

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns sehr, Sie am Freitag, den 22. Juli um 19.00 Uhr zu unserer zweiten „yourspace -  Zu Gast im Kunstverein“ - Veranstaltung einladen zu dürfen. Die Veranstaltung richtet sich an rheinländische Künstlerinnen, die an vereinzelten Terminen im Jahr einen Abend im Kunstverein mit Events (Aktionen, Filmvorführungen, Lesungen, Konzerte etc.) gestalten werden.


Am Freitag, den 22.Juli 2011 wird die Choreographin Anna-Carolin Weber ab 19.00h in den beiden Ausstellungsräumen des Leverkusener Kunstvereins eine getanzte Installation inszenieren. Die Performances starten um 19.00h und um 20.30h.


“Der Körper ist materiell. Er ist abseits. Von den anderen Körpern verschieden. Ein Körper beginnt und endet gegen einen anderen Körper. Selbst die Leere ist eine sehr subtile Art Körper.“ (Jean-Luc Nancy)

BODY POLITICS, ein mehrteiliges Forschungsprojekt, setzt sich mit dem Thema Körper und den Techniken, die den Körper organisieren und formen auseinander. Es lässt sich mit "Körper Politiken" übersetzen und meint hier die Betrachtung des sich bewegenden Körpers unter dem Aspekt der Formung, Disziplinierung, Wahrnehmung sowie der Ordnung der Körper zueinander. Durch welche Konstruktionsmechanismen und Bedingungen entstehen unsere Vorstellungen und Bilder vom Körper? Was passiert mit unseren Vorstellungen über den Körper, wenn dieser in groteske Positionen zu seiner räumlichen Umgebung gebracht wird, so z. B. in der Stuhl-Installation, wenn der Körper sich dem Möbelstück erst anpasst und die Einschränkung (Fixierung durch Klebeband) dann ästhetisch überwindet. Tänzerinnen passen sich liegend, stehend, sitzend der räumlichen Struktur an, sie zeichnen durch ihre Körper markante Linien und Punkte des Raums nach. Im Anschluss daran bilden die Tänzerkörper - ausgehend von einem Menschenberg - eine raumgreifende Körperskulptur, die sich durch minimale Bewegungen, körpereigene Impulse und durch einen inneren Rhythmus der Berührung den Raum wie in einem langsamen Lavastrom erobert. Große und kleine Ausschnitte eines riesengroßen getanzten Kunstwerks werden im Verlauf des Abends zum Verkauf angeboten.” (Text von Anna-Carolin Weber)

Anna-Carolin Weber (*1980) arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Dozentin am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz / Hochschule für Musik und Tanz regelmäßig als Choreografin am Tanztheater Schlebusch. Die ehemalige Hospitantin am Tanztheater Pina Bausch in Wuppertal thematisiert in ihren choreografischen Arbeiten intermediale Ansätze, die Tanz in Auseinandersetzung mit Video, Fotografie und Malerei zeigen [zuletzt TANZ_BILD_KUNST (2010) und BODY POLITICS (2011)].

Über Ihr Kommen sowie über gute Gespräche würden wir uns sehr freuen!

gez. Sabine Becker

Kuratorin
Kunstverein Leverkusen
 

16. Juli 2011 Exkursion nach Düsseldorf

Liebe Mitglieder,
wir freuen uns sehr, Sie erneut zu einer Exkursion nach Düsseldorf ins Museum Kunstpalast, Kunst im Tunnel  sowie ins K21 Ständehaus einladen zu dürfen.

 Museum Kunst Palast - "Kunst befreit“ - NEUPRÄSENTATION DER SAMMLUNG
Mit der Wiedereröffnung präsentiert sich die facettenreiche Sammlung nach mehr als zweijähriger Schließung mit etwa 450 ausgewählten Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Als lebendiges Kunstmuseum mit einem vielfältigen, Kulturen übergreifenden Sammlungsbestand und zugleich als Stätte der reichhaltigen Sammlung der Düsseldorfer Kunstakademie und Ort des Archivs der künstlerischen Fotografie der rheinischen Kunstszene (AFORK) lässt die Neupräsentation im Museum Kunstpalast die Kunst ihre Geschichten erzählen und die Geschichte der Düsseldorfer Kunstsammlung veranschaulichen. In unserer Führung werden wir uns auf die Kunst des 20. und 21. Jhs. konzentrieren.


KIT - Human Frames
Zehn Seelenzustände – 77 Videokünstler und Filmemacher aus Europa und Asien
Die Ausstellung Human Frames widmet sich dem Menschen, seiner Condition humaine und verschiedenen Seelenzuständen, die ihn auf seiner Reise durchs Leben begleiten. In Form von zehn programmatisch zusammengestellten Kunstfilmprogrammen mit Werken von zeitgenössischen Künstlern und Filmemachern aus Europa und Asien, die sich auf die Themen Glück, Begehren, Wahnsinn, Fanatismus, Angst, Ärger, Isolation, Melancholie konzentrieren, wird das menschliche Dasein zu Beginn des 21. Jahrhunderts – unter Einbeziehung der asiatischen Konzepte des Mono no aware (das Pathos der Dinge) und der Impermanenz (Unbeständigkeit) – neu beleuchtet.


K21 - Big Picture (Orte/Projektionen)
lautet die aktuelle Ausstellung im K21, in der die Kunstsammlung einen Einblick in ihren Bestand an Film- und Video-Installationen bietet, den sie zugleich mit Leihgaben internationaler Künstlerinnen und Künstler ergänzt. Bewusst konzentriert sich die Präsentation dabei auf zwölf raumgreifende Arbeiten, die wegen der Größe ihrer Projektionsmaße nur selten gezeigt werden können.  In diesem Falle jedoch wurde im Untergeschoss von K21 auf 1100 m2  durch eine eigens hierfür entwickelte Architektur (Stadler Prenn Architekten, Berlin) die Möglichkeit geschaffen, die unterschiedlichen Wirkungsweisen kinematografischer Installationen konsequent vor Augen zu führen. Big Picture ist der Titel einer Arbeit des 2006 verstorbenen kalifornischen Künstlers Jason Rhoades, der neben Mark Lewis, Rodney Graham, Shirin Neshat, Dominique Gonzalez-Foerster, Corinna Schmitt, Natacha Nisic, Paul Pfeiffer, Steve McQueen, Kimsooja, Thomas Steffl und Richard T. Walker in der Ausstellung vertreten ist. Auch hier werden wir durch die Ausstellung geführt.
Mit freundlichen Grüßen

gez. Bernd Syring                                                                   gez. Sabine Becker
Vorstand Kunstverein Leverkusen                                          Kuratorin Kunstverein Leverkusen


7. Juli 2011 Kulturtisch

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

an unserem nächsten Kultur-Tisch werden wir uns mit der Liebe beschäftigen, der Darstellung der Liebe im Internet, der möglichen Auswirkung und der großen Hoffnung dieses Projektes von
Volker Hildebrandt   love You  - a lovely art project

07.Juli 2011  -   19.00 Uhr

im Jagdzimmer des Museums Morsbroich

Volker Hildebrandt – ein Medienkünstler - startet gerade ein Kunst-Projekt, das für alle Menschen da ist und sich mit allen Menschen entwickelt, ein Kunstprojekt ohne jede Vorbedingung, jeder kann teilnehmen, keiner muss Kunstexperte sein.  „Ich liebe Dich“ sagen, macht Menschen lächeln und „Ich liebe Dich“ hören macht Menschen lächeln. Das ist schön, sagt Volker Hildebrandt, und es könnte ein Schritt zu einer ein bisschen mehr liebenden Menschheit sein und es könnte das größte Kunstprojekt aller Zeiten werden.

Volker Hildebrandt wurde 1953 in Duisburg geboren, studierte Kunstgeschichte und Sonderpädagogik in Bonn und Köln, lebte und arbeitete in Duisburg, lebt seit 1988 in Köln. Er erhielt 1992 den Kunstpreis der Anker Bank Köln. Volker Hildebrandt erarbeitet Projekte mit Zeitungen, erstellt Videos und zeigt seine Arbeiten regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen, darunter auch im Museum Schloss Morsbroich. Wir freuen uns auf Volker Hildebrandt und auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.

Ingrid Müller-Ost
Vorstandsvorsitzende des Kunstvereins


13. Mai 2011 yourspace - Zu Gast im Kunstverein

Sehr geehrte Damen und Herren,                                         

 wir freuen uns, Sie am Freitag, den 13. Mai um 19:00 Uhr zu unserer ersten „yourspace -  Zu Gast im Kunstverein“ - Reihe einladen zu dürfen. Die Veranstaltung richtet sich an rheinländische Künstlerinnen, die an vereinzelten Terminen im Jahr einen Abend im Kunstverein mit Events (Aktionen, Filmvorführungen, Lesungen, Konzerte etc.) gestalten werden.

 Den Auftakt machen zwei junge Künstler, die an der Kunstakademie Düsseldorf studieren: Kenneth Bergfeld (geb. 1990) studiert bei Lucy McKenzie und Paul Czerlitzki (geb. 1986) studiert bei Katharina Grosse. Beide Künstler bespielen den Abend mit Werken, die in der Studiogalerie präsentiert werden.

 Zudem haben wir die Gelegenheit, ihre Arbeiten bei experimenteller Musik von der Band „Hot mess“ zu erleben. Hören werden wir ein Konzert mit klassischen Instrumenten, alltäglichen Gegenständen, die Klang erzeugen, und literarischen Textausschnitten.

 „In der heutigen Zeit ist es für junge Künstler schwieriger denn je eine Position zu beziehen. Zwar scheinen dem kreativen Nachwuchs durch die Überwindung von sowohl inhaltlichen wie kunsttheoretischen Tabus alle Wege offen zu stehen, doch resultiert aus dieser zeittypischen Offenheit eine Angst vor programmatischer Abgrenzung.

Paul Czerlitzki und Kenneth Bergfeld thematisieren dieses Phänomen, indem sie ihren Arbeiten einen intensiven Diskurs voranstellen. Als gemeinsames Resultat dieser Auseinandersetzung lässt sich hierbei die Bejahung der traditionsreichen Malerei und der ihr zugrunde liegenden Materialen feststellen. Leinwände, Leisten sowie Farben werden auf ihren Sinn hin befragt. Gleichzeitig wird dem Ort, an dem Malerei produziert und rezipiert wird, eine übergeordnete Bedeutung zugesprochen.

So wird bei Bergfeld ein Prozess der Erkenntnis über den Arbeitsraum und die Inszenierung der noch rohen Bildträger im Atelier dem eigentlichen Malvorgang vorangestellt. In einem Umkehrschluss versucht der Künstler sich darauf vom bewussten Komponieren des Bildes zu lösen, die Stoffe und Farben einem unkontrollierbaren Prozess auszusetzen und durch die Negierung seiner eigenen Produzentenrolle dem Bild eine Autonomie zu verleihen.

Czerlitzki versteht seine Arbeit als „Basic Research“. Dazu gehört zum einen die forschende Untersuchung der malerischen Grundelemente, zum anderen die Übertragung eines einfachen sowie direkten Malaktes in das Bild hinein. Die schnelle Arbeitsweise in einem stark körperlichen und performativen Vorgang lässt eine konzentrierte Unmittelbarkeit entstehen, die den Sehgewohnheiten des Betrachters im medialen Zeitalter entspricht.“  (Text von Anna Czerlitzki)

 Über Ihr Kommen sowie über gute Gespräche würden wir uns sehr freuen.

 Gez. Sabine Becker
 

7. Mai 2011 Exkursion Frankfurt (Schirn Kunsthalle, Museum für Moderne Kunst)

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

 hiermit laden wir Sie herzlich zur nächsten Exkursion nach Frankfurt am Main ein, wo wir durch die Ausstellung „Surreale Dinge. Skulpturen und Objekte von Dali bis Man Ray“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt sowie durch die Ausstellung „ _“ Vorübergehend unsichtbar im MMK Frankfurt (Museum für Moderne Kunst Frankfurt) geführt werden.

Die umfassende Ausstellung in der SCHIRN konzentriert sich erstmals mit rund 150 Werken ausschließlich auf die dreidimensionalen Arbeiten der Surrealisten. Viele davon wirken aus heutiger Perspektive kaum historisch, sondern im Gegenteil überraschend frisch und zeitgenössisch. Die Auswahl der präsentierten Künstler der surrealistischen Epoche von 1925-1945 umfasst sehr populäre Namen wie Duchamp, Magritte, Dalí, Picasso und Miró, aber auch viele andere Künstlerinnen und Künstler, deren attraktive und erstaunliche Werke es für ein breites Publikum noch zu entdecken gilt. Auf Einladung der SCHIRN hat die Künstlergruppe et al.* ein neues Projekt für die Ausstellung erstellt: „EN PASSANT“ ist eine raumfüllende Installation, durch die die Besucher die Schau betreten.

Die Ausstellung „ _“ Vorübergehend unsichtbar  (mit Alicja Kwade, Matthias Meyer und Wolfgang Plöger ) im MMK Frankfurt präsentiert junge Künstler, die in ihren Arbeiten Abwesenheit und Flüchtigkeit einfangen und darstellen. Matthias Meyer gibt in seinem Film „The Black Museum“ Einblicke hinter die Kulisse des Louvre und zeigt u. a. den Aufbau einer Ausstellung. Die Gemälde aus der Sammlung des Museums sind im Film geschwärzt. Damit werden sie einerseits zu Projektionsflächen für die Vorstellungskraft des Betrachters und verstärken andererseits, indem sie das Wesentliche verbergen, ihren Anspruch auf Autonomie. Auf ähnliche Weise verwehren uns vordergründig auch Alicja Kwades verspiegelte bzw. geschwärzte Uhren-Objekte, das Verrinnen der Zeit zu betrachten. Lediglich das Ticken der Uhr ist vernehmbar. Die Skulpturen „Transportkiste für Schatten“ von  Wolfgang Plöger  bedienen sich der Formensprache der Minimal Art, verweisen aber auf das Beiläufige und Flüchtige. Sie materialisieren den Lichteinfall und Schattenwurf von Gegenständen und halten so einen Augenblick für die Ewigkeit fest. Mit diesen und Arbeiten weiterer Künstler stellt „_“ Vorübergehend unsichtbar  Fragen nach der Wahrnehmung des Abwesenden.

Wir freuen uns sehr auf einen spannenden Tag in Frankfurt und bitten aufgrund der notwendigen Platzreservierung bei der DB um kurzfristige Anmeldung bis zum  8. April 2011!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Sabine Becker                                                                gez. Bernd Syring

Kuratorin Kunstverein Leverkusen                                          Vorstand Kunstverein


7. April 2011 Kulturtisch Frank Dommert

KULTURTISCH FRANK DOMMERT

Musikvortrag: Frank Dommert spielt und spricht über Künstlerplatten

der 60er bis 80er Jahre

07. April 2011 – 19.00 Uhr im Jagdzimmer des Museums

 Frank Dommert  (geb. 1968 in Köln)

Frank Dommert arbeitet seit 1995 für den Laden, Vertrieb und Mailorder a-Musik und betreibt seit 1987 das Label „sonig“, das nach wie vor CDs und Vinylschallplatten veröffentlicht und ca. 20 lokale & internationale Musiker betreut.

Bis in die frühen 90er Jahre organisierte er Tonband-Installationen und Konzerte mit der Band „Kontakta“. Neben Tourmanagement und Konzertorganisationen, der Tätigkeit als Produzent und Auftritten als DJ (u. a. Selten Gehörte Musik im Liquid Sky, Köln), erstellt Frank Dommert Radiofeatures für den WDR (Studio Akustische Kunst).

Aus seiner Sammlung präsentiert er Schallplatten von Künstlern - ein Genre, das im Bereich der Bildenden Kunst noch stets nur marginal behandelt wird. U. a. beeinflusst von dem genreübergreifenden Gestus der Fluxus-Bewegung nutzen Bildende Künstler spätestens seit den 60er Jahren diesen Tonträger als Plattform. Dies  soll anhand von Beispielen u. a. von Joseph Beuys, Dieter Roth oder Martin Kippenberger bis in die achtziger Jahre verfolgt werden.
Neben dieser grenzüberschreitenden Praxis existiert eine zweite Bedeutung des Begriffes "Künstlerschallplatte", welche die Behandlung der Schallplatte als Objekt, d. h. deren materielle Bearbeitung bzw. Verfremdung umschreibt. Zwar gilt z. B. Milan Knizak und seine Idee einer "broken music" als exponierter Vertreter dieser Idee innerhalb des Bereiches der bildenden Kunst, doch lassen sich hier auch Verbindungen in den experimentellen Underground seit den 70er Jahren, z. B. Boyd Rice, AMK, Christian Marclay aufzeigen. Beide Definitionsmöglichkeiten und ihre jeweilige Geschichte sollen in diesem Vortrag vorgestellt werden. Im Rahmen des Vortrags werden zahlreiche Beispiele zu hören sein.


30. März 2011 Vortrag Wolfgang Brauneis

Liebe Mitglieder und Gäste,

zu unserer nächsten Einzelausstellung von Tim Berresheim bieten  wir ein vielfältiges

Rahmenprogramm an, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten.

VORTRAG VON WOLFGANG BRAUNEIS

 30. März 2011 – 19.00 Uhr in der Studiogalerie des Kunstvereins


„wicked son – Zum musikalischen und bildkünstlerischen Werk von Tim Berresheim“

 Wolfgang Brauneis ist Kunsthistoriker, freier Autor und Mitbetreiber des auf Künstlerschallplatten spezialisierten Plattenladens „a-musik“ in Köln. Er betreibt ein Label für Künstlerschallplatten („eventuell“), lebt und arbeitet in Köln.

 Da Wolfgang Brauneis schon etliche Texte über das genreübergreifende Werk von Tim Berresheim verfasst hat, freuen wir uns sehr, dass wir einen außerordentlich guten Kenner seines Oeuvres für einen Vortrag im Kunstverein Leverkusen gewinnen konnten. Wolfgang Brauneis wird zunächst auf das bildkünstlerische Werk des Künstlers eingehen. Anhand von Tonausschnitten wird er zudem das vielfältige, musikalische Werk von Tim Berresheim veranschaulichen. Dabei stellt er einige Platten vor, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Künstler Jonathan Meese entstanden sind sowie Ausschnitte seiner Soloplatten, die im Vergleich zu seinen musikalischen Anfängen einen ganz eigenen Charakter besitzen.


25. Februar 2011 Exkursion Museum Kolumba - 4. Jahresausstellung

Liebe Kunstfreunde,

auf vielfachen Wunsch möchten wir Sie erneut zu einer Exkursion in das von Peter Zumthor erbaute Museum Kolumba in Köln einladen. In der aktuellen Ausstellung »Berühre mich nicht« oder »Halte mich nicht fest« sind verschiedene Rauminstallationen zum Thema menschliche Begegnung zu sehen. Der Titel beinhaltet zwei Lesarten des im Johannesevangelium überlieferten Satzes (Joh. 20,17), den der auferstandene Christus an Maria Magdalena richtet. In der Auseinandersetzung mit Kunstwerken aus 2 Jahrtausenden bietet sich dem Betrachter die Möglichkeit, über Anwesenheit und Abwesenheit, Nähe und Abstand, über Begehren und Respekt zu reflektieren.

»Noli me tangere!«  ist damit auch eine Ausstellung über die zu bewahrende Unversehrtheit des Individuums.

Wir freuen uns auf anregende Gespräche und darauf, den Abend gemeinsam mit Ihnen ausklingen zu lassen!

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Becker
Bernd Syring


13. Februar 2011 Atelierbesuch Peter Gilles

Liebe Kunstfreunde, wir freuen uns sehr,  Ihnen nach langer Zeit wieder einen Atelierbesuch anbieten zu können.

 Peter Gilles wird uns am 13.2.2011 um 17 Uhr in seinem Atelier in Köln, Aachener Straße 1336, erwarten, um uns seine Werke zu zeigen und uns über seine künstlerische Arbeit zu informieren.

Gilles beschäftigt sich mit der Darstellung des Körpers, mit dem Leben und dem Tod. Seit den 70er Jahren verwendet  er eigenes Blut und Kohle als Grundlage für Zeichnungen und Bilder.

Der Körperabdruck durch Blut ist das für ihn authentischste Bild des Menschen, weder ein Foto noch ein Gemälde könne das leisten.

 „Das künstlerische Produkt zeigt die Aufhebung einer körperlich-bildhaften Metaphorik und doch gleichzeitige noch tiefere Verstrickung in derselben. Der Künstler vollzieht eine Art Einreibung  der Seele in den Körperabdruck; das Subversive der Blutspuren wird noch verstärkt durch schwarze Kohle. Als Resultat bleibt ein permanenter Dualismus in den Bildern: das Rot und das Schwarz, der erschöpfte Abdruck und die exaltierte Gestik, der weiche Umriss des Blutdrucks und der hart begrenzte Kohlestrich, das Relikt des Körpers und die Lyse des Unbewußten:  auf jedem Bild ein Pfahl im Fleisch.“

Reiner Speck

 Peter Gilles ist durch unzählige Ausstellungen und die einzigartige Weise seiner Malerei bekannt geworden.  Seine Werke sind unter anderem vertreten im Museum Ludwig in Köln, im Ludwigforum Aachen, im Kunstmuseum Bonn, im Kunsthaus Zürich….. und im Museum Schloss Morsbroich in Leverkusen.

 Im Anschluss an den Atelierbesuch ist für uns „Am Kappeseng“, einer  Kölner Kneipe, deren Einrichtung und Speisekarte 60er Jahre-Atmosphäre ausstrahlen, ein Tisch reserviert. Es ist das Stammlokal von Peter Gilles. Hier können wir mit Peter Gilles sprechen, ihm die Fragen stellen, die wir schon immer beantwortet haben wollten, und den Abend ausklingen lassen.  

 Es erwartet uns ein spannender Nachmittag und Abend und wir freuen uns schon jetzt auf das Gespräch mit Ihnen!

 Mit freundlichen Grüßen Ingrid Müller-Ost


20. Januar 2011 - K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder und Gäste,

an unserem nächsten Kultur-Tisch stehen wir selbst in der Betrachtung eines Kunstwerkes im Mittelpunkt des Abends. Wir haben jedoch einen kompetenten Lehrer an unserer Seite:


Dr. med. HARTMUT KRAFT

Dr. HARTMUT  KRAFT ist Nervenarzt und Psychoanalytiker in freier Praxis in Köln. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Grenzgebieten von Kunst und Psychiatrie haben Herrn Dr. Kraft  zu einem Experten und einem gefragten Gesprächspartner auf diesem Gebiet gemacht.

Dr. Kraft war 2008 schon einmal bei uns und hat einen für alle sehr aufschlussreichen Vortrag über Kunst und Psychoanalyse gehalten. Damals ist aus der Runde der Teilnehmer der Vorschlag der Bildbetrachtung entstanden, den wir nun verwirklichen können.

Bildbetrachtung - Kunst und Psyche

20. Januar 2011    -   19.00 Uhr

im Jagdzimmer des Museums


Kunst ist subjektiv – zumindest ist dies der Zugang eines jeden Betrachters zur Kunst. In diesem Sinne nähern wir uns an diesem Abend einem einzelnen Kunstwerk über unsere ganz persönlich geprägte Wahrnehmung, unsere Phantasien und Assoziationen in der Gruppe. Dabei werden individuelle Unterschiede ebenso schnell deutlich wie im jeweiligen Kunstwerk bereitliegende Themen. Auf diese Weise lassen sich breit gefächerte, einander ergänzende Zugangswege erarbeiten.


Literatur: Kraft, H. (Hrsg.): Psychoanalyse, Kunst und Kreativität. Medizinisch-wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2008

Kraft, H.: Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 2005


Wir freuen uns auf einen außerordentlich interessanten Abend, auf Sie und Ihre offene Beteiligung  und natürlich auf Herrn Dr. Kraft.

Ingrid Müller-Ost
Vorstandsvorsitzende


29. Oktober 2010 6. Leverkusener Kunstnacht

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder ganz herzlich zur
Leverkusener Kunstnacht
einladen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie

am Freitag, den 29. Oktober 2010
um 17.15 Uhr

zu Aperitif und kleinem Imbiss im Jagdzimmer von Schloß Morsbroich begrüßen zu dürfen. Nach dieser kleinen kulinarischen Einstimmung werden wir gemeinsam an der offiziellen Eröffnung der Kunstnacht durch den Oberbürgermeister im Spiegelsaal von Schloß Morsbroich teilnehmen. Nach einem kurzen Abstecher in den Kunstverein wartet gegen 18.45 Uhr auf dem Parkplatz ein Bus auf uns, der Sie dieses Jahr in Begleitung von Frau Ingrid Müller-Ost sowie unserer neuen Kuratorin Frau Sabine Becker zu einzelnen, von uns ausgesuchten „Kunst“- Stationen bringen wird.
Zwischen 22.30 und 23.00 Uhr werden wir dann wieder am Kunstverein eintreffen, wo wir den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein ausklingen lassen können.
Wir freuen uns schon sehr auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Müller-Ost
Vorsitzende Kunstverein Leverkusen
Kostenbeitrag: Euro 20,00
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 

19. Oktober 2010 - K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,
unseren nächsten Kultur-Tisch widmen wir Joseph Beuys. Um ihn zu entdecken, uns seinem Werk und seinen Ideen anzunähern, haben wir einen seiner wichtigsten Weggefährten, Freunde und Meisterschüler eingeladen.
Johannes Stüttgen
Johannes Stüttgen ist Künstler und Autor sowie Gesellschafter des Omnibus für direkte Demokratie. Sein gesellschaftliches Engagement ist eng angelehnt an die Ideen von Joseph Beuys.

Joseph Beuys - Parallelprozesse
19.Oktober 2010 - 19.00 Uhr
im Jagdzimmer des Museums

Johannes Stüttgen wird uns in die Parallelität der „Plastik“ und der Ideenarbeit von Joseph Beuys einführen. Er wird sicher auch den Menschen Beuys lebendig werden lassen und uns aus seinem Erfahrungsschatz erzählen.

Johannes Stüttgen studierte zunächst Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität bei Josef Ratzinger. Von 1966 bis 1971 studierte er bei Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf, der ihn 1971 zum Meisterschüler ernannte. Im Jahr 1971 gründete Joseph Beuys die Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung. Stüttgen war Gründungsmitglied. Zwischen 1971 und 1980 arbeitete er als Kunsterzieher am Grillo-Gymnasium in Gelsenkirchen, wo er eine Arbeitsgruppe „Free International University (FIU)/Fluxus Zone West“ leitete. Von 1980 bis 1986 wurde er Geschäftsführer der FIU und als Leiter des ehemaligen Ateliers von Beuys an die Kunstakademie geholt. Nach dem Tod von Beuys organisierte er als Gesellschafter den „Omnibus für direkte Demokratie in Deutschland“. 1992 bis 1993 war er Gastprofessor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 2004 zeichnete ihn die Brooks University in Oxford mit der „Honorary Fellowship“ für seine Arbeit an der „Sozialen Skulptur“ aus.

Wir freuen uns auf Johannes Stüttgen und auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.

Da das Restaurant nun dienstags geschlossen ist, lädt der Kunstverein Sie zu einem kleinen Umtrunk im Anschluss an die Veranstaltung ein.

Ingrid Müller-Ost, Vorstandsvorsitzende des Kunstvereins


30. September 2010 K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

die Kunstszene in China hat sich in den letzten zwanzig Jahren radikal gewandelt und zeigt mehr und mehr ihr Potential auch auf dem internationalen Kunstmarkt. Das hat im Wesentlichen mit der Öffnung Chinas seit Mitte der 1980er Jahre zu tun und dem gleichzeitigen Interesse westlicher Länder an der Kultur Chinas. In der Zwischenzeit sind nicht nur wesentlich mehr Kunstakademien entstanden – und auch diese haben ihr Profil modernisiert -, sondern auch immer mehr Künstler finden in China Anerkennung und Unterstützung durch ein wachsendes, mehr und mehr sich professionalisierendes Galerienwesen.
Wir freuen uns daher sehr, zu unserem nächsten Kulturtisch am
30. September 2010 – 19.00 Uhr
im Jagdzimmer des Museums Dr. Beate Reifenscheid Direktorin des Ludwig Museums Koblenz mit ihrem Vortrag über Zeitgenössische Kunst in China begrüßen zu dürfen. Frau Dr. Reifenscheid, deren Forschungsinteresse neben der Kunst Frankreichs vornehmlich der zeitgenössischen chinesischen Kunst gehört, wird in ihrem Vortrag ein paar der bedeutendsten chinesischen Künstler vorstellen sowie grundlegende Strukturen der chinesischen Kunstakademien und des Kunstmarktes aufzeigen.
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend sowie anregende Diskussionen!
12. September 2010 Exkursion K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Liebe Kunstfreunde,
wir freuen uns sehr, Sie im Rahmen der Quadriennale 2010 am 12. September zu einer Exkursion nach Düsseldorf einladen zu dürfen. In einer 90-minütigen Führung wird unser Augenmerk zunächst auf der Ausstellung „Joseph Beuys. Parallelprozesse“ liegen. Mit der untrennbaren Einheit von künstlerischem Denken und Handeln ist Joseph Beuys (1921-1986) zu einer der charismatischsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts geworden. Skulpturale und bildnerische Aspekte, theoretische Reflexion und aktionistisches Handeln sowie die eigenwillige Umwandlung von Werkstoffen und Gegenständen verbinden sich in "Parallelprozessen" zum unverwechselbaren und außergewöhnlichen Lebenswerk des Künstlers, das bis heute Einfluss auf die heutige Kunstproduktion hat. Die aktuelle Ausstellung will unter anderem mit bedeutenden Rauminstallationen den "Erweiterten Kunstbegriff" von Beuys verdeutlichen. Zu den insgesamt rund 300 Arbeiten gehören Hauptwerke wie "Zeige deine Wunde" (1974/75), "The pack (das Rudel)" (1969) oder "Fond IV/4" (1970/74). Einige dieser von wichtigen Museen oder Privatsammlern entliehenen Werke verlassen erstmals seit dem Tod des Künstlers für die Düsseldorfer Ausstellung ihren fest installierten Platz und die Rauminstallation "Stripes from the house of the shaman 1964-72" (1980) wird erstmals wieder in Europa gezeigt. Ergänzt wird diese Präsentation durch eine umfangreiche Auswahl von Zeichnungen, Objekten, plastischen Bildern und Relikten seiner Aktionen, die auf besondere Weise Kunst und Leben in Beziehung setzen sollten.
Im zweiten Teil unserer Führung erwartet uns eine kurze Einführung in die neue Sammlungspräsentation des Hauses. Mit seiner einzigartigen Auswahl an Werken der Klassischen Moderne und Postmoderne gilt die vor 50 Jahren gegründete Kunstsammlung in Kritikerkreisen durchaus als „Heimliche Nationalgalerie“ der Republik. Die erste Sammlungspräsentation nach Wiedereröffnung der Kunstsammlung am Grabbeplatz folgt einem neuen, anderen Rhythmus: Durch eine veränderte Raumstruktur, in einer mäandrierenden Abfolge von Räumen, wird der Besucher viel direkter auf die Kunst hin geführt und begegnet den Werken von Max Ernst, Picasso, Klee, Pollock, Beuys und Richter - um nur einige Namen zu nennen - mit frischem Blick. Ergebnis ist eine puristische Präsentation, die den Aspekt des Musealen betont - mit Beruhigung, Dauer und Gültigkeit und mit der Gewissheit, das Vertraute wieder zu finden. Es erwartet uns somit eine abwechslungsreiche Führung und wir freuen uns schon jetzt auf das Gespräch mit Ihnen!


29. Juni 2010 - K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,
an unseren nächsten Kultur-Tisch haben wir einen für die Kunst in Leverkusen bedeutenden und interessanten Gast eingeladen:
RIKE ZOEBELEIN
Rike Zoebelein ist Referentin für bildende Kunst der Bayer AG, verantwortlich für die Kunstausstellungen von Bayer Kultur, die Bayer-Artothek und die Sammlung Bayer.
Der etwas andere KUNSTSTOFF von Bayer …
29. Juni 2010 - 19.00 Uhr
im Jagdzimmer des Museum

Die Kunst ist der „Stoff“, der Rike Zoebelein begeistert und dem sie sich täglich widmet, in unterschiedlichster Weise aber in jedem Fall interessant für uns. Die Kunsthistorikerin wird ihr Tätigkeitsfeld vorstellen und mit uns über die Kunst, die Unternehmenssammlung und den Ausstellungsbetrieb im Bayerwerk „plaudern“.

Rike Zoebelein ist in Kairo/Ägypten geboren, in Leverkusen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Sie studierte Kunstgeschichte, Deutsche Philologie und Volkskunde in Köln und Münster. Sie hat das Dokumenta-Archiv in Kassel, das Westfälische Museum für Archäologie in Münster, das Museum Abteiberg in Mönchengladbach, das Lehmbruckmuseum in Duisburg kennen gelernt, das Klavierfestival Ruhr begleitet und war ab 1995 als freie Mitarbeiterin mit der Inventarisierung des Kunstbesitzes der Bayer AG beauftragt. Als Mitarbeiterin der Bayer Archivs baute sie die unternehmenseigene Artothek auf und war als Kuratorin tätig. Seit 2006 ist Frau Zoebelein verantwortlich für das Referat bildende Kunst von Bayer Kultur.
Und: Frau Zoebelein hat von 1998 bis 2002 - bis zur Geburt ihres ersten Sohnes - im Vorstand unseres Kunstvereins erfolgreich mitgearbeitet.

Wir freuen uns auf Frau Zoebelein und auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.

Ingrid Müller-Ost

Vorstand


25. April 2010 Exkursion Museum Folkwang Essen

Liebe Kunstfreunde,

Ende Januar wurde das Museum Folkwang in Essen neu eröffnet; die Feuilletons waren voll des Lobes!
Dank des spektakulären Neubaus des Architekten David Chipperfield, finanziert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, wird es erstmals in der Museumsgeschichte zukünftig möglich sein, alle Sammlungen und die großen Sonderausstellungen parallel in wunderbaren Räumen zu präsentieren.
Die erste große Sonderausstellung „Das schönste Museum der Welt“ – Museum Folkwang bis 1933 ist der einzigartigen Geschichte des Museum Folkwang gewidmet. Die Ausstellung rekonstruiert den Zustand der weltberühmten Sammlung im Jahr 1933, vor der Beschlagnahmung der so genannten „entarteten Kunst“ durch die Nationalsozialisten. Somit stehen die jetzt für eine Dauer von vier Monaten vereinten Meister der Moderne neben Skulpturen und Objekten aus außereuropäischen Kulturen.
Unsere Führung wird uns Einblicke in diese einmalige Sammlung gewähren und anschließend einen Blick auch auf die Architektur von David Chipperfield werfen lassen.
Wir möchten Sie ganz herzlich einladen, uns am 25. April nach Essen zu begleiten und freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen!


9. März 2010 Vortrag Prof. Dr. Zweite

Liebe Mitglieder,

gemeinsam mit dem Museumsverein Morsbroich e. V. und der Kasino-Gesellschaft Leverkusen möchten wir Sie ganz herzlich einladen zu einem Vortrag von

Prof. Dr. Armin Zweite
Museum Brandhorst – Sammlung, Architektur, Zukunft
am

9. März 2010 um 19 Uhr
im

Spiegelsaal von
Museum Schloss Morsbroich

Prof. Dr. Armin Zweite (* 1941 in Eberswalde) zählt zu den prägenden Kunsthistorikern und Museumsdirektoren der Bundesrepublik Deutschland. Zwischen 1960 und 1967 studierte er an den Universitäten in Kiel, Tübingen und Göttingen, später auch in Brüssel und Berkeley, Philosophie, Geschichte, Kunstgeschichte, Psychologie und Germanistik. Von 1974 bis 1990 leitete er die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München und führte sie mit seinem Programm in die vorderste Reihe deutscher Ausstellungshäuser. Von 1990 bis 2008 stand er der renommierten Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf als Direktor vor. Im Jahr 2008 übernahm er als Gründungsdirektor die Leitung des Museum Brandhorst, das im Mai 2009 als wichtiger Baustein des Kunstareals München feierlich eröffnet wurde.

Das Museum Brandhorst liegt in unmittelbarer Nachbarschaft von Alter und Neuer Pinakothek sowie der Pinakothek der Moderne und beherbergt die rund 700 Werke umfassende Sammlung des Kölner Ehepaares Udo und Anette Brandhorst. Mit seiner bunten Fassade aus dünnen Keramikstäben ist das von den Architekten Sauerbruch und Hutton entworfene Gebäude schon vor seiner Eröffnung zu einem neuen Wahrzeichen der Kultur in München geworden. Auf den 3200 qm Ausstellungsfläche werden Hauptwerke von Andy Warhol, Joseph Beuys, Damien Hirst, Bruce Nauman, Sigmar Polke und vielen anderen Protagonisten der Kunst des 20. Jahrhunderts gezeigt. Dem Künstler Cy Twombly wurde ein ganzes Geschoss gewidmet, das unter anderem den großartigen, zwölfteiligen Lepanto-Zyklus beherbergt, den der Künstler für die Biennale in Venedig 2001 geschaffen hat.

Prof. Dr. Zweite wird über die Entstehung des Museums Brandhorst aus einer Privatsammlung und die wegweisende Architektur des energieeffizienten Gebäudes sprechen. Wichtige Fragen sind: Wie spielen die Bayrischen Gemäldesammlungen als Betreiber des Museums mit der 120-Millionen-Euro-Stiftung Brandhorst zusammen, und wie wird sich das Museum als öffentliches Haus in der Zukunft positionieren?

Wir dürfen uns auf einen interessanten Abend freuen!


21. Februar 2010 Exkursion nach Bonn

Liebe Kunstfreunde,

heute möchten wir Sie ganz herzlich einladen, uns am 21. Februar auf eine Exkursion in die Bundeskunsthalle Bonn sowie in das Bonner Kunstmuseum zu begleiten.

Die Bundeskunsthalle widmet mit Neugierig? erstmals eine Ausstellung dem Engagement privater Sammlerinnen und Sammler: 145 Werke von 57 Künstlerinnen und Künstlern aus einer Generation, die im Wesentlichen in den 1970er Jahren geboren wurde, kommen aus 15 privaten Sammlungen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. In einer 90-minütigen Führung können wir uns u. a. auf eine Wiederbegegnung mit Arbeiten von Daniel Lergon freuen, den der Kunstverein bereits 2007 ausgestellt hat!
Warum Neugierig? Die Ausstellung bietet einen konzentrierten Einblick in die zentralen Fragestellungen der zeitgenössischen Kunst und gibt einen Ausblick auf die bildende Kunst der kommenden Jahre. Sie dient als Reflexionsfläche, als ein Ort des Nachdenkens, und für dieses Angebot ist Neugier – auch auf Seiten des Betrachters – eine der besten Voraussetzungen.

Nach einem kleinen Mittagsimbiss erwartet uns im Kunstmuseum Bonn dann einer der innovativsten Maler der letzten zehn Jahre - der 1963 in Neumarkt St. Veit (Bayern) geborene Franz Ackermann! Der international renommierte Künstler besticht immer wieder durch seine raumgreifenden und extrem farbigen Bilder, Zeichnungen und Installationen, die, basierend auf sog. „Mental Maps“, Elemente der globalisierten Gesellschaft mit scheinbar rein malerischen Aspekten spielend vereinigen.

Wir freuen uns sehr auf diese Exkursion sowie auf anregende Gespräche mit Ihnen!


22. November 2009 Exkursion nach Krefeld

Sehr geehrtes Mitglied,

wie Sie wissen, findet gleichzeitig zu unserer Ausstellung von Ingo Ronkholz – SKULPTUR im Kunstverein Krefeld die Ausstellung Ingo Ronkholz - ZEICHNUNG statt.

Wir freuen uns daher sehr, Sie am 22. November 2009 zu einer Exkursion nach Krefeld einladen zu dürfen. Hier werden wir Gelegenheit haben - zunächst im Kunstverein und anschließend im Atelier des Künstlers - mehr über Skulptur und Zeichnung und ihr Zusammenspiel im Werk des Bildhauers  zu erfahren.

"In der Zeichnung geht es nicht um Skizzen oder Entwürfe. Es sind die gleichen auf den Raum bezogenen Themen wie in der Skulptur, um die es geht. Der Raum in der Zeichnung ist ebenso tatsächlich wie der Raum in der Skulptur, allerdings verdichtet. Eine Denk- und Sprachform ist das Zeichnen, gleichwertig der Skulptur."
Ingo Ronkholz 2005

Wir starten am 22.11. gegen 10:00 Uhr vom Parkplatz Schloß Morsbroich mit dem Bus nach Krefeld und werden am späten Nachmittag wieder zurück in Leverkusen sein.

Wir freuen uns auf spannende Gespräche mit Ihnen und Ingo Ronkholz!


30. Oktober 5. Leverkusener Kunstnacht

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder ganz herzlich zur
Leverkusener Kunstnacht einladen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie

am Freitag, den 30. Oktober 2009
um 17.15 Uhr

zu Aperitif und kleinem Imbiss im Foyer des Gartensaals begrüßen zu dürfen. Nach dieser kleinen kulinarischen Einstimmung werden wir gemeinsam an der offiziellen Eröffnung der Kunstnacht durch den Oberbürgermeister im Spiegelsaal von Schloß Morsbroich teilnehmen. Nach einem kurzen Abstecher in den Kunstverein wartet um 18.45 Uhr auf dem Parkplatz ein Bus auf uns, der Sie dieses Jahr in Begleitung von Frau Ingrid Müller-Ost zu einzelnen, von uns ausgesuchten „Kunst“- Stationen bringen wird.
Zwischen 22.30 und 23.00 Uhr werden wir dann wieder am Kunstverein eintreffen, wo wir den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein ausklingen lassen können.
Wir freuen uns schon sehr auf Sie!
11. September 2009 Exkursion Kunststation St. Peter, Köln
Liebe Kunstfreunde,
wir möchten Sie herzlich einladen, uns am 11. September erneut auf eine Exkursion nach Köln zu begleiten. Unser Ziel ist diesmal die Ihnen sicher bekannte, mit dem Namen von Pater Friedhelm Mennekes eng verbundene Kunststation Sankt Peter, ein Ort, der sich seit Jahren als ein Ort des Dialogs zwischen Religion und zeitgenössischer Kunst in und außerhalb der Rheinmetropole etabliert hat.
Anlässlich der aktuellen Installation „Ad lucem“ der 1970 in Mainz geborenen Bildhauerin Angela Glajcar wird uns Dr. Guido Schlimbach, der soeben seine Promotion zu dieser Thematik mit großem Erfolg abgeschlossen hat, gegen 17.00 Uhr in diesen Dialog einführen. Dass dieser kaum etwas von seiner Brisanz verloren zu haben scheint, dürften die jüngsten Diskussionen um das Domfenster von Gerhard Richter gezeigt haben.
„Angela Glajcar setzt ihre raumgreifende Papierskulptur frei schwebend in das Hauptschiff der Kirche. Durch einen Zufall entdeckte die Künstlerin vor Jahren Papier als bestimmendes Material ihrer Arbeit. Zunächst setzte sie sich mit der räumlichen Wirkung von Holz- und Stahlskulpturen auseinander; sie bemühte sich darum, das schwere Material möglichst leicht wirken zu lassen. Beim Erstellen von Papiermodellen ihrer Skulpturen erkannte sie die skulpturale Kraft des an sich leichten Papiers. In Sankt Peter hängt Angela Glajcar das Papier, dieses empfindliche und leicht zu beschädigende Material, Blatt für Blatt hintereinander, lässt dadurch eine monumentale geschwungene, schwebende Skulptur entstehen, die auch die Rundbögen der Emporen von Sankt Peter aufgreift. Sie beraubt sie dabei aber ihrer Schwere, in dem sie das Papier einreißt, durchlöchert und somit einen Tunnel, eine Höhle, einen zum Teil begehbaren Innenraum entstehen lässt, der sich scheinbar seinen Weg zum Licht bahnt – AD LUCEM.“ Guido Schlimbach
Angela Glajcar studierte zwischen 1991 bis 1998 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Tim Scott. Seit 1996 ist sie Meisterschülerin. Sie lebt und arbeitet in Nieder-Ohm.
Wir freuen uns sehr auf diese Exkursion sowie auf anregende Gespräche mit Ihnen!
Mit freundlichen Grüßen

Monica Reuter Bernd Syring
Kunstverein Leverkusen Schloß Morsbroich e.V.
 

11.09.2009 - Exkursion Kunststation St. Peter Köln

Termin: Freitag, 11.09.2009 um 16:00 Uhr
Rückkehr gegen 22:00 Uhr

Treffpunkt: - Bahnhofsvorhalle Bahnhof Leverkusen Mitte
An-/Rückreise: - Mit der Regionalbahn nach/ab Köln Hbf
Bitte planen Sie einen ca. 10-minütigen Fußweg zum
Museum ein.
Leistungen: - Bahnticket sowie Führung
Kosten: - Die Kosten belaufen sich In Abhängigkeit von der Teil-
nehmerzahl auf maximal € 20,- pro Person, die wir im
Anschluss einsammeln werden.


1. September 2009 K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,
eine der großen, anerkannten Kunsthistorikerinnen, die durch ihre Fernsehsendereihe „100 Meisterwerke“ wohl allen Kunstinteressierten ein Begriff ist, berichtet über eine der großen Bildhauerinnen. Lernen Sie beide an unserem nächsten Kultur-Tisch kennen.

Dr. WIBKE VON BONIN
Louise Bourgeois
01. September 2009 - 19.00 Uhr
im Jagdzimmer des Museums Morsbroich

Die fast 100 jährige Künstlerin Louise Bourgeois (*1911) ist erst in den letzten Jahrzehnten zu Ruhm und Ehren gelangt. Mit unermüdlicher Schaffenskraft verarbeitet sie in ihren Werken ihr Lebenstrauma, die Problematik eines schwierigen Elternhauses.
Kunst ist für sie eine Freude, aber keine Annehmlichkeit, ein Akt der Selbstbestätigung, Notwendigkeit, experimentelle Heilbehandlung. Louise Bourgeois hat das Thema "Spinne", als Symbol für ihre Mutter, immer wieder aufgegriffen, in Zeichnungen und Skulpturen.
Wibke v. Bonin hat in der Reihe "100 Meisterwerke zeitgenössischer Kunst" in Kulturzeit/3Sat einen Beitrag über die Skulptur "Maman", eine riesige Spinne, gemacht.

Dr. Wibke von Bonin war 30 Jahre Kulturredakteurin beim WDR-Fernsehen in Köln, verantwortlich für Fernsehsendungen zu allen Gebieten der Bildenden Kunst, Design und Architektur in ARD I, ARD III, 3Sat und Arte. Heute arbeitet sie als freie Kulturjournalistin.

Dr. Wibke von Bonin erhielt diverse nationale und internationale Auszeichnungen, u. a. die „ Goldene Kamera“ und den DAI – Literaturpreis. Sie veröffentlicht Fernsehfilme zur Zeitgenössischen Kunst (Atelierbesuche, Werkporträts, Übersichten über Strömungen und Tendenzen), kunsthistorische und kunstkritische Texte in Büchern, Katalogen, Zeitschriften, Übersetzungen literarischer und kunstkritischer Texte aus dem Französischen und Englischen. Sie ist Herausgeberin der Buchausgabe „Hundert Meisterwerke aus den großen Museen der Welt“ (4 Bände).

Wir freuen uns auf Wibke von Bonin und auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.


5. Juni 2009 Exkursion nach Duisburg

Liebe Kunstfreunde,

die beiden Sammler Klaus Maas und Dirk Krämer eröffneten im Januar 2009 ein neues Museum in Duisburg. Das DKM (die Buchstaben stehen für die Initialen der beiden Kunstliebhaber) präsentiert mit rund 700 Werken ein breites Spektrum internationaler Kunst - Einzelpositionen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Reisefotographie des 19. Jahrhunderts sowie eine beeindruckende Sammlung historischer Exponate aus dem Nahen und Fernen Osten. Um in dieser Vielfalt dem einzelnen Werk gerecht zu werden, präsentieren sich die Exponate der Sammlung in Künstlerräumen, Themenensembles, Dialogsituationen und Skulpturenhöfen. Die Schweizer Architekten Rohr und Egli gestalteten den Neubau, der nach außen unscheinbar wirkt und innen durch funktionale Sachlichkeit und stilistische Eleganz besticht. Die erste Ausstellung „Linien stiller Schönheit“ steht programmatisch für die Philosophie des Hauses. Das DKM möchte ein Ort der Kontemplation sein und im bewussten Kontrast zur Hektik der Großstadt Duisburg stehen, der sich die Sammler zugleich auch tief verbunden fühlen und sie als eine der spannendsten Städte Deutschlands bezeichnen.
Wir freuen uns, Sie am Freitag, dem 05.06.2009 zu einer Exkursion nach Duisburg einladen zu dürfen. Wir werden gegen 17:00 Uhr durch das Haus geführt. Im Anschluss daran werden wir, wenn Sie mögen, den Abend bei einem Umtrunk ausklingen lassen. Gegen 22:00 Uhr werden wir dann wieder zurück in Leverkusen Mitte sein.

Mit freundlichen Grüßen

Monica Reuter Bernd Syring


Termin: - Freitag, 05.06.2009 um 16:00 Uhr
Rückkehr gegen 22:00 Uhr

Treffpunkt: - Bahnhofsvorhalle Bahnhof Leverkusen Mitte
An-/Rückreise: - Mit der Regionalbahn nach/ab Duisburg-HBF
Bitte planen Sie einen ca. 10-minütigen Fußweg zum
Museum ein.
Leistungen: - Bahnticket sowie Eintritt und Führung im Museum
Kosten: - Die Kosten belaufen sich In Abhängigkeit von der Teil-
nehmerzahl auf maximal € 35,- pro Person, die wir im
Anschluss einsammeln werden.


5. Mai 2009 K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

an unserem nächsten Kultur-Tisch erleben Sie eine echte Leverkusenerin, eine kluge und interessante Frau, einen höchst spannenden Gast:

Dr. MAREN GOTTSCHALK

Kann man Bilder hören? Bildende Kunst im Radio

05. Mai 2009    -   19.00 Uhr

im Jagdzimmer des Museums Morsbroich

Geschichte ist spannend, Geschichte ist aktuell, Geschichte ist in. Das beweist auch das große Interesse der HörerInnen am WDR2 Stichtag und ZeitZeichen auf WDR3 und WDR5. Wie entstehen die Sendungen ZeitZeichen und Stichtag? Wer sucht wann die Themen aus, welche Kriterien gelten dabei? Was genau machen die RedakteurInnen, was ist Aufgabe der AutorInnen? Am Beispiel des Themas „Bildende Kunst“ gibt die ZeitZeichen/Stichtag Autorin Maren Gottschalk einen Einblick hinter die Kulissen der Sendung. Mit Hörbeispielen.
Maren Gottschalk wurde 1962 in Leverkusen geboren, nach dem Abitur studierte sie in München Geschichte und Politik. Während der Promotion in Mittelalterlicher Geschichte entschied sie sich dafür, nicht nur zu forschen, sondern ihre Begeisterung für Geschichte auch weiterzugeben. Sie zog zurück ins Rheinland und begann, für den Westdeutschen Rundfunk zu arbeiten. Seit 18 Jahren schreibt und spricht sie dort Radiosendungen. Für die Sendung WDR-ZeitZeichen verwandelt sie historische Fakten in lebendige Geschichten, egal, ob es um berühmte Persönlichkeiten oder namenlose Dienstmädchen geht.
Maren Gottschalk hat bisher fünf Bücher veröffentlicht, schreibt seit vielen Jahren auch über Literatur, Frauen und Psychologie. Ihr Radiofeature über "Familiengeheimnisse" wurde bereits mehrfach in öffentlichen Veranstaltungen vorgespielt. Am 02. Dezember 2007 wurde Maren Gottschalk mit dem Kurt-Lorenz-Preis 2007 ausgezeichnet.
Wir freuen uns auf Maren Gottschalk, auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und eine interessante Diskussion.
 

24. März 2009 Vortrag Dr. U. Schneede

Liebe Mitglieder,
gemeinsam mit dem Museumsverein Morsbroich e. V. und der Kasino-Gesellschaft Leverkusen möchten wir Sie ganz herzlich einladen zu einem Vortrag von

Dr. Uwe M. Schneede
Der moderne Kunstbetrieb – Zu seiner Entstehung im 19. und 20. Jahrhundert
am
24. März 2009 um 19 Uhr
im
Spiegelsaal von
Museum Schloss Morsbroich

Die Kunst, insbesondere die zeitgenössische, ist heute kaum noch ohne den Kunstbetrieb denkbar. Die Auktionsrekorde, die Künstlerstars, die Ausstellungsschlangen, die Kunstmessen oder der Reichtum privater Sammlungen erregen in der breiten Öffentlichkeit mehr Aufsehen als die Kunstwerke selbst. Wie kam es dazu? Im ausgehenden 19. Jh. waren die alten Auftraggeber weggefallen und niemand wartete auf die Kunst der Moderne; Neugierde und Kaufinteresse mussten daher erst geweckt werden. Künstler wie van Gogh und Gauguin setzten dazu in Theorie und Praxis an, die „Brücke“-Künstler wussten ihren eigenen Betrieb perfekt selbst zu organisieren, und jemand wie Max Beckmann beherrschte bereits selbstbewusst den Markt. Galerien, Kunstkritik, bald auch die Museen und dann die Auktionshäuser begannen ihre eigenen Rollen zu spielen. Ein anderer Blick auf die Moderne: Wie schuf sich die Kunst zu ihrem eigenen Nutzen einen Betrieb, der sich schließlich von ihr emanzipierte?

Prof. Uwe M. Schneede gehört zu den prägenden Kunsthistorikern und Museumsleitern in Deutschland. Von 1991 bis 2006 war er Direktor der Hamburger Kunsthalle und verantwortete dort wegweisende Ausstellungen wie Max Beckmann. Selbstbildnisse (1993), Munch und Deutschland (1994), Vincent van Gogh. Die Pariser Selbstbildnisse (1995), Robert Delaunay. Sonia Delaunay (1999) oder Begierde im Blick. Surrealistische Photographie (2005). 1997 eröffnete er den Neubau der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle (Architekt: Oswald Ungers). Der 1939 in Neumünster geborene Kurator studierte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Archäologie in Kiel und München. Von 1968 bis 1973 leitete er den Württembergischen Kunstverein Stuttgart und von 1973 bis 1984 den Kunstverein Hamburg. Als Professor für Kunstgeschichte an der LMU München und der HFBK Hamburg hat er wesentlich zum Renommée der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts in der deutschen Hochschullandschaft beigetragen.
Wir dürfen uns auf einen interessanten Abend freuen!
21. März 2009 Exkursion nach Wuppertal

Skulpturenpark Waldfrieden und von der Heydt Museum.

Im Jahre 2006 erwarb der englische Künstler Tony Cragg in seiner Wahlheimat Wuppertal einen 15 Hektar großen verwilderten Park, um ihn in einen Skulpturenwald zu verwandeln und damit seinen persönlichen Traum zu verwirklichen, die eigenen Werke im lebendigen Dialog mit der Natur zu zeigen. Außerdem wurde die im anthroposophischen Stil erbaute Villa Waldfrieden des Lackfabrikanten Karl Herberts originalgetreu wieder hergestellt und über dem ehemaligen Schwimmbad ein Glaspavillon für Wechselausstellungen errichtet. Er wolle keinen Tony Cragg Park schaffen, sondern einen Ort für die Kunst, wird der Künstler zitiert. Dass ihm dies gelungen ist, zeigt in eindrucksvoller Weise sein Engagement für den weltberühmten Bildhauer Eduardo Chillida. Acht seiner raumgreifenden Skulpturen können noch bis Ende März auf dem Gelände besichtigt werden.
Am 21.03. wird der Skulpturenpark Waldfrieden die erste Station unserer Exkursion nach Wuppertal sein. Am Vormittag werden wir durch den Park und die aktuelle Ausstellung geführt. Am frühen Nachmittag erwartet uns im von der Heydt Museum die aktuelle Ausstellung „Zeichnung und Skulptur“, die sich auf den Dialog zwischen Skulptur und Zeichnung konzentriert. Gezeigt werden Arbeiten aus dem reichen Bestand des Museums (K. Armitage, E. Degas, B. Heiliger, M. Klinger, W. Lehmbruck u. a.). Im Anschluss an diese Führung besteht für uns zudem die Möglichkeit, einen Blick in die Ausstellung „privat - Wuppertaler Sammler der Gegenwart“ zu werfen. Hier steht die legendäre Galerie Parnass als Impulsgeber für die Wuppertaler Kunstszene von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart im Zentrum. Die Neupräsentation der Sammlung erwartet uns im frisch renovierten zweiten Obergeschoss.
Zwischen den beiden Führungen haben wir Zeit für einen kleinen Mittagsimbiss eingeplant. Wir rechnen mit einer Rückkehr nach Leverkusen am frühen Abend.
Monica Reuter/Bernd Syring


Exkursion Skulpturenpark Waldfrieden und Von der Heydt-Museum Wuppertal
Termin: - Samstag, 21.03.2009 um 09:00 Uhr
Rückkehr gegen 18:30 Uhr
Treffpunkt: - Bahnhofsvorhalle Bahnhof Opladen
An-/Rückreise: - Mit der Regionalbahn nach/ab Wuppertal-HBF
Bitte planen Sie einen ca. viertelstündigen Fußweg zum
Eingang des Skulpturenparks ein.
Leistungen: - Bahnticket sowie Eintritt und Führung im Skulpturenpark
Waldfrieden sowie im Von der Heydt-Museum
Kosten: - Die Kosten belaufen sich In Abhängigkeit von der Teil-
nehmerzahl auf maximal € 45,- pro Person, die wir im
Anschluss einsammeln werden.
Maximalteilnehmerzahl: - 20 Personen


27. Januar 2009 K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,
an unserem nächsten Kultur-Tisch erleben Sie einen ganz außerordentlichen, in
Leverkusen noch nicht sehr lange beheimateten und sehr interessanten Gast:

VOLKER MATTERN

Volker Mattern ist seit dem 1. September 2008 Leiter der Kulturabteilung der Bayer AG. Er hat viel vor und wird uns seine ersten Eindrücke zur Situation der Leverkusener Kultur schildern, uns über seinen bisherigen beruflichen Werdegang informieren und Gedanken entwickeln zum Thema
Kulturmanagement – Management für Kultur
27. Januar 2008 - 19.00 Uhr
im Jagdzimmer des Museums
Volker Mattern studierte Musikwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte sowie Trompete. Promotion 1984 bei Ludwig Finscher. Operndramaturg am Landestheater Detmold und Operndirektor am Oldenburgischen Staatstheater, Intendant des Philharmonischen Orchesters Südwestfalen - Landesorchester Nordrhein-Westfalen, Manager von Concerto Köln, Leiter des Kulturressorts und Mitglied der Stiftungsleitung der Internationalen Kulturstiftung München (Künstlerischer Gesamtleiter des Festivals „Toujours Mozart“ in Salzburg und Prag), Geschäftsführer des Philharmonischen Orchesters der Städte Solingen und Remscheid und zuletzt Künstlerischer Direktor der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Programmheften, Mitarbeiter an Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters und Lehrbeauftragter an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold, den Universitäten Oldenburg und Siegen sowie - aktuell - im Masterstudiengang Theater- und Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie im Fach Operndramaturgie des neuen Studiengangs Musiktheaterwissenschaft der Universität Bayreuth. Ab 1. September 2008 Leiter der Kulturabteilung der Bayer AG.


9. Januar 2009 St. Kolumba Köln / Privatführung durch die aktuelle Ausstellung

Sehr geehrtes Mitglied,
unsere erste Exkursion 2009 führt uns am Freitag, dem 09.01.2009, zum Kunstmuseum des Erzbistums Köln, das neben dem Wallraf-Richartz-Museum das älteste Museum in Köln ist. Zugleich ist es infolge des Neubaus von Peter Zumthor, der sowohl die Fundamente der im 2. Weltkrieg zerstörten romanischen Kirche St. Kolumba als auch die von dem Kölner Architekten Gottfried Böhm erbaute Kapelle „Madonna in den Trümmern“ in sein Konzept mit einbezog, das jüngste Museum der Stadt.
Kolumba ist ein Kunstmuseum in kirchlicher Trägerschaft, das sich jenseits künstlerischer Strömungen als „Museum der Nachdenklichkeit“ versteht. Die Sammlung reicht von der Spätantike bis in die Gegenwart und verfügt über außerordentliche Schätze, wie beispielsweise ein romanisches Elfenbeinkruzifix aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Kolumba präsentiert seine Sammlung in wechselnden Kontexten sowie in Einzel- oder Themenausstellungen.
Während unserer 90-minütigen Privatführung werden wir über den Neubau des Schweizer Architekten Peter Zumthor sprechen, über die Konzeption des Museums diskutieren und die aktuelle Präsentation der Sammlung betrachten können. Im Anschluss daran werden wir uns über das Gesehene noch bei einem Imbiss austauschen können.

Termin/Treffpunkt: - Freitag, 09.01.2009
um 17:15 Uhr direkt vor dem Eingang des Museums
oder
um 16.10 Uhr am Bahnhof Mitte Wiesdorf
ab 17:30 Uhr ist eine 90-minütige Führung gebucht

Kosten: - Eintritt und Führungsgebühr belaufen sich auf maximal
€ 15,- pro Person, die wir im Anschluss einsammeln werden.


15. November 2008 Julia Stoschek Collection

Exkursion zur Julia Stoschek Collection, Düsseldorf

Sehr geehrte Mitglieder,
wir freuen uns sehr, Sie am 15. November 2008 zu einer Exkursion nach Düsseldorf einladen zu dürfen. Unter dem Titel „Number Two: Fragile“ präsentiert die Julia Stoschek Collection die zweite Ausstellung aus dem privaten Sammlungsbestand von Julia Stoschek. Wie Sie vielleicht aus den Medien schon wissen, wurde die Julia Stoschek Collection am 17. Juni 2007 als private Sammlung zeitgenössischer Kunst eröffnet. Der Schwerpunkt dieser Sammlung liegt im Bereich Medien und Videokunst, Installation und Fotografie. Ihre neue Heimat fand die Sammlung in den ehemaligen Produktionsstätten der Rahmenfabrik Conzen, die nun als bewohnbarer Kunstspeicher und Ausstellungsort genutzt wird.
Hauptthema von „Number Two: Fragile“ ist der Aspekt der Körperlichkeit in Video, Installation und Fotokunst, mit der vor allem Künstler der Body-Art und Performance Kunst seit den 60er und 70er Jahren experimentieren. Selbstinszenierung, Schmerz, Transformation, Körperhaftigkeit im Sinne einer Plastizität, die als reale, äußere Form erfahrbar wird, aber auch Zerbrechlichkeit im buchstäblichen Sinne sind wesentliche Schwerpunkte, die in der Auswahl der 54 Arbeiten beleuchtet werden sollen. Die insgesamt 30 Künstler können dabei innerhalb der Ausstellung auch als Einzelpositionen wahrgenommen werden, da zumeist mehrere Arbeiten eines Künstlers vorgestellt werden. Einen besonderen Stellenwert in der Ausstellung nimmt die künstlerische Selbstinszenierung ein.
Während einer 90-minütigen Führung werden wir Gelegenheit haben, uns eingehender mit einzelnen Positionen sowie mit dem Gesamtkonzept zu befassen.
Wir starten am 15.11. gegen 10:00 Uhr vom Parkplatz Schloß Morsbroich mit dem Bus nach Düsseldorf und werden am Nachmittag wieder zurück in Leverkusen sein. Wir freuen uns mit Ihnen auf spannende Gespräche über ein Medium, das vielen von uns vielleicht doch noch nicht so vertraut ist.
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an das Büro. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!


24. Oktober 2008 4. Leverkusener Kunstnacht

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,
auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder ganz herzlich zur
Leverkusener Kunstnacht
einladen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie
am Freitag, den 24. Oktober 2008
um 17.15 Uhr

zu Aperitif und kleinem Imbiss in den Räumen des Kunstvereins begrüßen zu dürfen. Nach dieser kleinen kulinarischen Einstimmung werden wir gemeinsam an der offiziellen Eröffnung der Kunstnacht durch Kulturdezernent Marc Adomat im Spiegelsaal von Schloß Morsbroich teilnehmen.
Um 18.30 Uhr wartet auf dem Parkplatz ein Bus auf uns, der Sie wie bereits in den letzten Jahren in Begleitung von Frau von Gizycki und Frau Gerhartz zu einzelnen, von uns ausgesuchten „Kunst“- Stationen bringen wird. Glanzvoller Abschluss unserer kleinen Reise wird das für 22.00 Uhr an der Villa Rhodius geplante Feuerwerk sein.
Zwischen 22.30 und 23.00 Uhr werden wir dann wieder am Kunstverein eintreffen, wo wir den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein ausklingen lassen können. Der Kostenbeitrag beträgt Euro 20,00 pro Person. Anmeldung erforderlich!
Wir freuen uns schon sehr auf Sie!


20. September 2008 Licht auf Arp

Exkursion zum Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Sehr geehrtes Mitglied,
wir freuen uns, Sie am 20. September 2008 zur Exkursion nach Remagen einladen zu dürfen. Unter dem Titel „Licht auf Arp“ zeigt das Museum im 2007 fertig gestellten Neubau von Richard Meier Arbeiten des Künstlerpaares Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp. Zu der etwa 400 Werke umfassenden Sammlung gehören Skulpturen und Reliefs aus Metall, Marmor, Holz und Papier sowie Textilarbeiten und einige Gemeinschaftsarbeiten. Der bedeutungsvolle Titel der Ausstellung ist einerseits dem Umstand geschuldet, dass die Kunstwerke dank Richard Meiers gläserner Decke erstmals im ungefilterten Tageslicht präsentiert werden können. Mit einem Symposium (08.09.2008) „posthume Güsse“ stellt sich das Museum zugleich aber auch der nicht enden wollenden Kritik, dass einige Arbeiten des Künstlers Hans Arp erst nach seinem Tod gegossen und damit ein Diskurs um Originalität und Künstlerauthentizität eröffnet wurde.
Während einer 90-minütigen Führung werden wir den Gesamtkomplex ausgehend vom Künstlerbahnhof bis hin zum Neubau von Richard Meier kennen lernen. Der Schwerpunkt unserer Führung liegt auf den Ausstellungen „Licht auf Arp“, „Wege der Weltweisheit/Frauen der Revolution“ von Anselm Kiefer und „Der ganze Eisberg“ von Johannes Brus. Im Anschluss an einen Mittagsimbiss steht Ihnen dann noch ausreichend Zeit für eine weitere Ausstellung („Fremdenzimmer“ von Isa Melsheimer) oder für individuelle Vertiefungen zur Verfügung.
Liebe Kunstfreunde, diejenigen unter Ihnen, die uns schon nach Baden-Baden zum Frieder Burda Museum begleitet haben, werden sich für den Museumsneubau von Richard Meier begeistern können. Auch in Remagen ist es dem Architekten wieder gelungen, einen klassizistischen Bau mit einem Neubau in einen harmonischen Einklang zu bringen und das einzigartige Ambiente des Bahnhofs Rolandseck am Rhein zu erhalten.
Wir starten am 20.09. gegen 10:00 Uhr vom Parkplatz Schloß Morsbroich mit dem Bus in Richtung Remagen und werden am Nachmittag wieder zurück in Leverkusen sein. Wir freuen uns mit Ihnen auf spannende Ausstellungen und angenehme Stunden am Rolandseck.
Termin: - Samstag, 20.09.2008 um 10:00 Uhr
Treffpunkt: - Parkplatz Schloß Morsbroich Leverkusen
Ab 11:15 Uhr ist eine 90-minütige Führung
gebucht, im Bistro Interieur No. 253 haben wir einen
Tisch reserviert
Anreise: - Im Kleinbus
Kosten: - Gruppeneintritt, Führungsgebühr und Fahrtkosten
belaufen sich auf maximal € 35,- pro Person, die wir am
Reisetag einsammeln werden.


10. Juni 2008 - K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder und Gäste,
bei unserem nächsten Kultur-Tisch erwartet uns das Thema
Projektionsräume:
Eija-Liisa Ahtila´s Videoinstallation Talo/ The House (2002)
10. Juni 2008 - 19.00 Uhr
im Jagdzimmer des Museums Morsbroich
Katja Hoffmann setzt sich in ihrem Vortrag mit dem Konzept Raum der finnischen Videokünstlerin und Filmemacherin Eija-Liisa Ahtila (* 1959 ) auseinander, das sie uns anhand von Videoausschnitten aus The House näher bringen wird.
„Die Videoinstallation von Eiija-Liisa Ahtila bietet einen vielfältigen Zugang zum Thema ‚Projektionsraum’: Einerseits arbeitet die Künstlerin realiter mit drei kinematografischen Projektionsflächen, die den Grundriss eines Hauses andeuten und zugleich ein räumliches Ensemble bilden, das an Inszenierungsformen des Theaters erinnert. Andererseits eröffnet genau dieser dreifache Projektionsraum einen multiperspektivischen Blick auf das Innenleben einer Frau, deren Wahrnehmung sich zunehmend von der physischen Außenwelt abkoppelt. Die Bewegtbilder werden damit gleichsam Projektionsflächen für die inneren Vorgänge der Protagonistin: sie bilden den allmählichen Verlust der Grenze zwischen psychisch-kognitiven Innenraum und dem architektonischem Außenraum ab.“
Katja Hoffmann studierte Kunst- und Medienwissenschaften sowie Germanistik an der Universität Siegen. Von 2003-2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst und Medienwissenschaften der Universität Paderborn, im Anschluss daran Assistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln. Ihre Doktorarbeit beschäftigt sich mit Bildgeschichten und Bildlichkeitskonzepten der Documenta 11 (2002) und der Ausstellung Film und Fotografie (1929).
Hoffmann lebt in Köln und hat zurzeit eine Forschungsstelle beim "Forschungs- und Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte. Bildarchiv Foto Marburg" inne. Sie ist außerdem Mitglied der Nachwuchsforschergruppe „Theorie der Medienumbrüche“ des Forschungskollegs „Medienumbrüche“ der Universität Siegen. Ihr besonderes Interesse gilt unter anderem der Ausstellungstheorie und Praxis, Geschichte und Theorie der Fotografie/Kinematographie, Ideologiekritik und visuellen Kulturen. Darüber hinaus war Katja Hoffmann am Museum für Gegenwartskunst in Siegen und in der Redaktion Themenabende bei Arte tätig.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit anschließender Diskussion.
1. bis 4. Mai 2008 Exkursion nach Brüssel
Wenn Sie Europas Hauptstadt nur aus den Nachrichten kennen und sich selbst ein Bild davon machen wollen, warum Brüssel im Jahr 2000 Kulturhauptstadt wurde, dann begleiten Sie uns auf unserer viertägigen Reise vom 1. bis zum 4. Mai nach Belgien.
Brüssel bedeutet Vielfalt. Einerseits imponiert das moderne Brüssel mit seinen Zentren der Macht. Die Glaspaläste der Administration rund um den Rond-Point Schumann und dem Parc Leopold mit dem Hauptsitz der Europäischen Union sowie der NATO zeichnen Brüssel als Hauptstadt Europas aus. Auf der anderen Seite prägt die Gründerzeit des 19. Jahrhunderts mit Justizpalast, der Börse, dem Königspalast, dem Triumphbogen und den berühmten Jugendstilvierteln das Stadtbild. Die Metropole bietet dem Städtereisenden Prachtstraßen in beeindruckender Zahl, monumentale Paläste, Jugendstilbauten, einige der schönsten Plätze Europas, Kathedralen, Szene-Viertel, Parks und natürlich viele interessante Museen. Unser Programm sieht vor, Sie zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und zu den wichtigsten Museen zu führen.
Architekturfreunde werden sicher von der großen Anzahl prachtvoller Jugendstilhäuser begeistert sein, für die der führende Vertreter des belgischen Art Nouveau, der Architekt Victor Horta, steht, dem auch ein eigenes Museum gewidmet ist. Brüssels phantastisches Comicmuseum ist ebenfalls in einem von Horta entworfenen alten Kaufhaus beheimatet.
Das Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique auf dem Mont des Arts zeigt seine Schätze in vier verschiedenen Museen von der flämischen Kunst des Mittelalters bis zur zeitgenössischen Kunst.
Das Atomium, Wahrzeichen der Stadt und seit 2007 für sein 50-jähriges Jubiläum in diesem Jahr modernisiert, zeigt wechselnde Kunstattraktionen in den berühmten neun Kugeln. Von Interesse werden sicher auch das Musées Royaux d` Art et
d´ Histoire, das Musée des Sciences Naturelles sowie das Musée du Chocolat et du Cacao sein.
Wir werden nicht nur belgische Frites genießen, sondern die Stadt auch von ihrer kulinarischen Seite kennen lernen. Hierfür steht stellvertretend die Rue des Bouches, mit ihren zahlreichen Restaurants und regionalen Feinkostläden. Darüber hinaus möchten wir Ihnen die Möglichkeit lassen, auch Ihren persönlichen Interessen nachzugehen.
Wir freuen uns, diese mit Sicherheit erlebnisreichen Tage wieder für Sie gestalten zu dürfen und bitten Sie um Ihre Anmeldung bis zum 11. März 2008.


Ausstellung 12./13. April 2008 Gesamtschule Leverkusen Schlebusch

Sieben Köstlichkeiten und andere Geheimnisse
Große und kleine Malereien aus der 6c
Ausstellungseröffnung
Sa, 12.04, 14.00 Uhr
So., 13.04.2008 12.00 bis 16.00 Uhr
Begrüßung:
Susanne Wedewer-Pampus
Vorsitzende Kunstverein Leverkusen
Margret Roos, Schulleiterin Gesamtschule Schlebusch
Einführung:
Engelbert Engel
Musik:
Bläsergruppe der 7d
Leitung: Anette Piel
4. März 2008 Vortrag: Prof. Wilfried Kühn
(zusammen mit dem Museumsverein und der Bayer Kasinogesellschaft)
Prof. Wilfried Kühn
Umnutzen, erweitern, neu bauen?
Perspektiven der Museumsarchitektur in einer verdichteten Kulturlandschaft

im Anschluss Empfang mit Imbiss
Kostenbeitrag: 20 Euro

Wilfried Kühn ist Professor für Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis an der HfG Karlsruhe. Seit 2001 leitet er gemeinsam mit Simona Malvezzi und Johannes Kühn das Architektenbüro Kühn Malvezzi, Berlin. Seit dem Umbau der Binding-Brauerei für die Documenta 11 in Kassel (2002), der Erweiterung des Museums für Gegenwart im Hamburger Bahnhof für die F.C. Flick Collection (2004) und dem Umbau einer Fabrikanlage in Düsseldorf für die Sammlung Stoschek (2007) zählt das Büro zu den führenden Architekten im Bereich musealer Gestaltung und Ausstellungsdesign für Gegenwartskunst. Zur Zeit realisieren Kühn Malvezzi den Umbau des Unteren Belvedere in Wien zu einem Ausstellungsort für aktuelle Kunst.
„Das Museum moderner und zeitgenössischer Kunst ist nicht nur ein Ort des Sammelns und Bewahrens, sondern von Beginn an vor allem ein Ort des Ausstellens und Vermittelns. Die Frage, wie ein Kunstwerk präsentiert wird, spielt für das Museum heute eine immer größere Rolle. Ausstellungsräume werden nach ihren spezifischen Qualitäten befragt und für besondere Präsentationsformate gezielt ausgewählt. Paradoxerweise zeichnen sich dabei zwei unterschiedliche Trends ab: Auf der einen Seite entstehen neutrale weiße Räume (‚White Cubes’), während gleichzeitig gezielt charakteristische Orte wie Schlösser und Fabrikhallen zur Präsentation von aktueller Kunst genutzt werden. In Verbindung mit den stark gestiegenen Anforderungen an die Sicherheit und Klimastabilität des Museums sind kuratorische Fragen von architektonischen Fragen kaum noch zu trennen. Der Museumsarchitekt muss sich daher sowohl bei der Planung einer Umnutzung, einer Erweiterung als auch bei der Planung eines Neubaus im Detail mit der Inszenierung von Ausstellungen befassen.“ (Prof. Wilfried Kühn)
Anmeldung unbedingt erforderlich!


19. Februar 2008 K U L T U R T I S C H

Liebe Mitglieder und Gäste,

an unserem nächsten Kultur-Tisch erleben Sie einen ganz besonderen und uns doch sehr nahen Gast

Dr. MARKUS HEINZELMANN

Dr. Markus Heinzelmann ist seit 2006 Direktor des Museums Schloss Morsbroich in Leverkusen. Es wird Zeit, dass er sich ganz persönlich den Mitgliedern des Kunstvereins und natürlich auch allen anderen Interessierten vorstellt und mit uns gemeinsam einen Blick in die Zukunft wirft:

Perspektiven des Museums Schloss Morsbroich  

                                   19. Februar 2008    -   19.00 Uhr

                                    im Jagdzimmer des Museums


Heinzelmann, geboren 1965 in Frankfurt am Main, studierte Kunstgeschichte, Politik sowie Mittlere und Neuere Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster in Westfalen und promovierte 1997 über „Die Landschaftsmalerei der Neuen Sachlichkeit und ihre Rezeption zur Zeit des Nationalsozialismus“. In den Jahren 1996 bis 1999 war er am Sprengel Museum Hannover tätig.

Von 1999 bis 2006 arbeitete Markus Heinzelmann als Projektleiter Bildende Kunst für das Siemens Arts Program in München und realisierte zahlreiche Ausstellungskooperationen mit öffentlichen Institutionen.

Markus Heinzelmann veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Katalogbeiträge zur aktuellen Kunst, Mediengeschichte, Fotografie und zur Klassischen Moderne. Seine Dissertation erschien 1998 im Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien.

Wir freuen uns auf Sie, hoffen wieder auf rege Beteiligung und interessante Diskussion.
20. Januar 2008 Neo Rauch - para
Neo Rauch "para" - Kurzexkursion zum Max-Ernst-Museum Brühl

Wir freuen uns darauf, Sie in die „Parallelwelten“ des Neo Rauch entführen zu dürfen. Der international gefeierte Künstler der „Leipziger Schule“ zeigt im Max Ernst Museum Brühl 13 seiner ursprünglich für das Metropolitan Museum of Art in New York konzipierten Werke. Für das Max Ernst Museum wurde die Schau um sechs weitere Leihgaben sowie um acht Lithografien Neo Rauchs ergänzt, die das Spannungsfeld surrealistischer Positionen bis in die Gegenwart verdeutlichen sollen. Der Ausstellungstitel „para“, eine Vorsilbe, die sich ebenso vieldeutig ergänzen ließe, wie das Werk des Künstlers an Interpretationen zulässt, ist nach eigener Aussage Neo Rauchs eine bloße „Spielerei“. Ihm gehe es darum, „die Sekunde vor einem möglichen Exzess zu erfassen.“ Seine großformatigen farbenprächtigen Bilder, denen in Brühl durch großzügige Hängung viel Raum gegeben wird, sind Bildbühnen, auf denen rätselhafte Parallelwelten entstehen, die sich einem rationalen Zugriff zu entziehen scheinen.
Anmeldefrist: 8. Januar 2008
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