Julia Stoschek Collection - K 20 Olafur Eliasson, Kandinski, Malewitsch und Mondrian

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Liebe Kunstfreunde,
wir freuen uns sehr, Sie am 10. Mai 2014 zu einer Exkursion nach Düsseldorf einladen zu dürfen.
Wir werden die Julia Stoschek Collection und das K 20 besuchen.
Unter dem Titel „NUMBER EIGHT: STURTEVANT“ präsentiert die Julia Stoschek Collection nun schon die achte Ausstellung aus dem privaten Sammlungsbestand. Wir waren bereits in 2008 in der Sammlung, waren begeistert und wollen nun die Entwicklung  im Bereich Medien und Videokunst, Installation und Fotografie sehen.
Im Rahmen der Quadriennale 2014 zeigt die JULIA STOSCHEK COLLECTION eine Einzelpräsentation der in Paris lebenden US-Amerikanerin STURTEVANT. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwickelte Ausstellung konzentriert sich erstmals in dieser Intensität auf ihr medienbasiertes Werk.
STURTEVANTs radikaler, konzeptuell rigoroser Ansatz wurde oft missverstanden. Ihr Schaffen begründet sich nicht in der bloßen Nachbildung oder reinen Imitation eines Kunstwerkes, sondern in der Kraft und Bewusstseinsschärfung, die aus der differenzierten „Wiederholung“ entsteht. STURTEVANT interessiert der Denkprozess − der Sprung von der Abbildung im Bild zum Konzept im Kopf − sie bildet nicht ab, sondern stellt Fragen.
Bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren löste die Künstlerin Kontroversen aus. Die von ihr „wiederholten“ Werke etwa von Marcel Duchamp, Andy Warhol, Jasper Johns oder Joseph Beuys wurden in der späteren Rezeption zu ikonischen Meisterwerken.

Im K 20 entwickelt Olafur Eliasson Gedankenanstöße für den Besuch im Museum: In enger Anlehnung an die Ausstellung "Kandinsky, Malewitsch, Mondrian – Der weiße Abgrund Unendlichkeit" lädt der Künstler zur Sensibilisierung der Sinne ein. In der Verschmelzung von raumgreifender Installation und digitaler App eröffnet Eliasson einen Erfahrungsraum – ein Exploratorium, das der fortschreitenden Mumifizierung unserer Sinne durch die alltägliche Flut von Bildern und Informationen entgegentreten soll. Für #32, das Online-Magazin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, hat Olafur Eliasson exklusiv vorab zwei der elf Filme zur Verfügung gestellt. Die App "Your exhibition guide" ist seit dem Beginn der Ausstellung kostenlos im App Store oder bei Google Play erhältlich.
Mit "Kandinsky, Malewitsch, Mondrian – Der weiße Abgrund Unendlichkeit" greift die Kunstsammlung im K20 das vielschichtige Thema der weißen Flächen in den Werken von Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch und Piet Mondrian auf. Für die Avantgarde-Pioniere war Weiß nicht nur ein Element ihrer Farbpalette – es war Symbol für eine zukünftige Welt. „Über das Morgen hinaus“ ist der Titel dieser Quadrinale.
Wir starten am 10.05. um 12.00 Uhr vom Bahnhof Leverkusen-Wiesdorf mit der Bahn nach Düsseldorf, haben um 13 Uhr die Führung in der Julia Stoschek Collektion, entspannen uns im „Klee`s“, werden durch die Ausstellung im K 20 geführt, nehmen noch einen kleinen „Absacker“ und werden gegen 19 Uhr wieder zurück in Leverkusen sein. Wir freuen uns mit Ihnen auf spannende Gespräche über Medienkunst und vielleicht schaffen wir es ja „Über das Morgen hinaus“ zu kommen – rein gedanklich.

Julia Stoschek Collection und K20 Düsseldorf
Termin:             - Samstag, 10.05.2014 um 11:45 Uhr
Treffpunkt:        - Hauptbahnhof Leverkusen Wiesdorf
                          Die Abfahrt ist um 12.04 Uhr
Anreise:            - Mit der Bahn
                          Da viele von Ihnen bereits Fahrausweise haben, bitte ich um Mitteilung, wer keine Fahrausweise braucht.
                          für Eintritt und Führung + Fahrausweise pro Person, die wir am Reisetag einsammeln        
Maximalteilnehmerzahl: - 15 Personen